Zusammenfassung

  • Süßstoffe sind eine fantastische Möglichkeit auf herkömmlichen Zucker verzichten zu können, ohne auf den Genuss verzichten zu müssen
  • Kalorienfreie Süßstoffe (Erythrit, Sucralose, Stevioglycoside, Aspartam, uvm.) beeinflussen den Blutzucker KEIN bisschen und wirken auch NICHT appetitanregend
  • Süßstoffe gehören zu den mit am meisten geprüften und getesteten Zusatzstoffen in der EU und haben KEINE schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit

Details

Unser Grundsatz
Unabhängig davon ob es um Zucker oder Süßstoffe geht: Insgesamt sollten wir versuchen, etwas weniger ’süß‘ zu essen/ trinken und unsere Geschmacksnerven wieder für den natürlichen Geschmack sensibilisieren.
Die Geschmacksnerven erholen sich in wenigen Tagen von der häufigen Übersüßung. So können wir wieder die natürlichen und vor allem facettenreichen Geschmäcker, Aromen und natürliche Süße genießen.
Natürlich spricht nichts gegen kleine Mengen Süßstoff für den Genuss. Wenn du nicht ausschließlich light oder zero Getränke trinkst, die mit Süßstoffe gesüßt sind, oder in dein Essen extrem viel Süßstoff gibst, brauchst du dir keine Gedanken machen. Gerade wenn du durch Süßstoff tendenziell zu gesünderen Lebensmitteln greifst, ist das eine wirklich tolle Sache.


Wenn du gerne Pudding oder andere süße Milchspeisen isst (die leider oft sehr viel Zucker und somit viele Kalorien haben, vom Gesundheitsaspekt mal abgesehen), kannst du dir nun wunderbar mit Süßstoff oder noch leckerer, mit Geschmackspulver auf Sucralose Basis, (Mager-) Quark, Joghurt, Milchreis, Shakes, Pudding, Eis, usw. sehr schmackhaft, deutlich kalorienärmer, gesünder und eben zuckerfrei zubereiten.
Das Beste daran- DU bestimmst die Inhaltsstoffe und die Geschmacksintensität!

Beispiel:
Eine gekaufte Quarkspeise mit Vanille Geschmack:
Inhaltsstoffe:
Speisequark Magerstufe (42%), JOGHURT aus entrahmter MILCH (36%), Zubereitung mit Vanillegeschmack (Zucker, Wasser, Glucose-Fructose-Sirup, modifizierte Stärke, Aroma, Farbstoff Carotin)
100 g = 91 Kcal/ 0,2 g Fett/ Kohlenhydrate 15,5 g, davon Zucker 14,5 g/ Eiweiß 6,5 g

Eine selbstgemachte Quarkspeise mit Vanille Geschmack:
Inhaltsstoffe:
Speisequark Magerstufe (60 g), Joghurt 1,5% Fett (40 g), Schuss Mineralwasser, ca. 3 g Daily Flavour Vanille-Sahne
100 g = 65 Kcal/ 0,8 g Fett/ Kohlenhydrate 4,6 g, davon Zucker 0 g/ Eiweiß 8,4 g


Der Unterschied zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen
Süßstoffe bieten eine tolle Alternative zu herkömmlichem Zucker mit wenigen oder keinen Kalorien. Unterschieden wird zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen.
Süßstoffe (Sucralose, Erythrit, Acesulfan K, Aspartam, Stevia, Xylit etc.) haben keine Kalorien.
Zuckeraustauschstoffe (Xylit, Maltit etc.) haben Kalorien, aber weniger als Zucker.
Sie unterscheiden sich auch stark in der Süßkraft. Während Stevia 200-300 mal süßer ist als Zucker, ist Sucralose 600 mal süßer als Zucker. Andere Stoffe sind sogar tausendfach süßer.

Süßstoffe im Vergleich:
Erytrit:
– gewonnen durch natürliche Fermentation von Glucose (meistens aus Mais)
– 0 Kalorien
– kein Anstieg des Blutzuckers (sehr gut bei Diabetes)
– verträglich bei Fructoseintoleranz (Glykogenstoffwechsel wird nicht beeinflusst)
– antioxidative Wirkung mit guten Eigenschaften für Blutgefäße
– gilt als mildester Süßstoff und führt so gut wie nie zu Magenverstimmungen
– entfaltet einen ganz leicht kühlenden Effekt auf der Zunge (ähnlich Eiskonfekt)
– kann fast 1:1 wie Zucker verwendet werden (ca. 125 g Erythrit entsprechen von der Süßkraft ca. 100 g Haushaltszucker
– Ideal zum Backen, Kochen und anderweitigem Verfeinern von Lebensmittel und Gerichten

Sucralose (z.B. in kalorienfreiem Geschmackspulver)
– gewonnen aus Saccharose (Zucker), durch einfache Abspaltung und Austausch dreier Moleküle wird der kalorienfreie Süßstoff gewonnen
– 0 Kalorien
– kein Anstieg des Blutzuckers (sehr gut bei Diabetes)
– verträglich bei Fructoseintoleranz (Glykogenstoffwechsel wird nicht beeinflusst)
– hat keinen bitteren oder anderweitigen ‚komischen‘ Nachgeschmack
– kann in Kombination mit Inulin (Präbiotika), wie im VitaMoment Daily Flavour enthalten, positiv auf die Darmflora wirken und sehr gut gegen Heißhunger helfen
– kann sehr sparsam verwendet werden (schmeckt etwa 600-mal süßer Haushaltszucker), zum Beispiel ca. 3g Daily Flavour Vanille-Sahne für 250 g Quark
– Ideal zum Verfeinern und Aromatisieren von jeglichen Milchspeisen, Eis-Kreationen, Porridge, neutralem Eiweißpulver, Pfannkuchen oder anderen Backwaren oder kalorienarmen und süßen Desserts

Stevia (Steviaglycoside)
– gewonnen aus den Blättern der Stevia Pflanze mittels eines bestimmten Prozesses
– 0 Kalorien
– kein Anstieg des Blutzuckers (sehr gut bei Diabetes)
– verträglich bei Fructoseintoleranz (Glykogenstoffwechsel wird nicht beeinflusst)
– kann fast wie Zucker verwendet werden (ca. 60 g bis 70 g Stevia Granulat entsprechen der Süßkraft von ca. 100 g Haushaltszucker)
– da Stevia hitzestabil ist, kann er auch zum Backen und Kochen verwendet werden
– kann einen etwas bitteren Nachgeschmack haben

Aspartam
– gewonnen aus Asparaginsäure, welche in großen Mengen in Eiklar, Sojaprotein, Erdnussmehl und Tofu vorkommt – und natürlich auch in Spargel, welchem sie ihren Namen verdankt (lat. Asparagus = Spargel).
– 0 Kalorien
– kein Anstieg des Blutzuckers (sehr gut bei Diabetes)
– verträglich bei Fructoseintoleranz (Glykogenstoffwechsel wird nicht beeinflusst)
– hat keinen bitteren Nachgeschmack
– kann sehr sparsam verwendet werden (ca. 200 mal höhere Süßkraft im Vergleich zu 100 g Haushaltszucker)
– da der Süßstoff durch starke Erhitzung oder lange Lagerung mit der Zeit an Süßkraft verliert, ist er zum Backen oder Kochen weniger geeignet
– Aspartam ist meistens in energiereduzierten bzw. zuckerfreien (light/zero) Getränken ohne Alkohol, Desserts/ Süßwaren, Brotaufstrichen, Marmeladen/ Gelees, süßsauren Obst- und Gemüse-, Fisch-, Meeres- und Weichtierkonserven, Milchprodukten

Xylit:
– gewonnen aus Baumrinde oder Maiskolben
– 40% weniger Kalorien als Haushaltszucker (Xylit ca. 240 kcal/ 100 g – Haushaltszucker (ca. 400 kcal/ 100g)
– leichter Anstieg des Blutzuckers (kann bei Diabetes helfen, da es einen stabileren Blutzucker generiert)
– reduziert Risiko von Ohrentzündungen
– hat keinen bitteren oder anderweitigen ‚komischen‘ Nachgeschmack
– entfaltet einen ganz leicht kühlenden Effekt auf der Zunge (ähnlich Eiskonfekt)
– kann fast 1:1 wie Zucker verwendet werden (ca. 100 g Xylit entsprechen von der Süßkraft ca. 100 g Haushaltszucker)
– kann zu Durchfall führen, der Körper gewöhnt sich allerdings auch schnell daran


Sind Süßstoffe sicher?
Süßstoffe sind in der EU die am meisten untersuchten Zusatzstoffe. Nach aktuellen Erkenntnissen (wir informieren uns regelmäßig) sind die zugelassen Süßstoffe nicht gesundheitsschädlich. Dementsprechend kannst du sie sehr gerne und mit ruhigen Gewissens nutzen.

Erhöhen Süßstoffe den Blutzucker und fördern mehr Hunger?
Nein, Süßstoffe (die keine Kalorien haben) wirken sich nicht auf den Blutzucker aus.
Du kannst einen Selbsttest machen: Iss mal ein paar Stunden nichts, sodass du richtig Hunger hast. Wenn du nun ein kalorienfreies Getränk mit Süßstoffen trinkst, müsste nach der Theorie der sofortige extreme Heißhunger einsetzen. Allerdings wirst du merken, das passiert nicht. Eher das Gegenteil: für eine kurze Zeit wird der Hunger weniger, weil der Magen erstmal mit Flüssigkeit gefüllt ist und die Geschmacksnerven auch auf ihre Kosten gekommen sind.

Kann ich Light-/Zero-Getränke bedenkenlos trinken?
Light-/Zero-Getränke sind von zwei Seiten zu betrachten. Auf der einen Seite sparst du damit, im Vergleich zu den gezuckerten Varianten, viel Zucker und viele Kalorien ein. Auf der anderen Seite sind in diesen Getränken nicht die Süßstoffe das ungesunde, sondern die anderen Inhaltsstoffe, wie z.B. die Phosphorsäure in Cola.
Auch hier macht also die Menge den Unterschied. Mal ein Glas Cola Zero oder ein anderes Light-Getränk zum Genuss oder gegen Heißhunger ist völlig in Ordnung. Gleiche es am besten mit der gleichen Menge Wasser oder ungesüßtem Kräutertee aus.

Greifen Süßstoffe die Darmflora an?
Manche Studien zeigen, dass Süßstoffe einen Einfluss auf die Darmflora zeigen. Wichtig dabei ist, dass in den Studien nicht gesagt wird, dass es sich um eine negative Änderung handelt. Die Änderung ist somit neutral. Grundsätzlich hat jedes Lebensmittel, das wir essen einen Einfluss auf die Darmflora. Insofern kann nicht davon gesprochen werden, dass Süßstoffe die Darmflora stören. Insbesondere nicht in normalen Mengen.
Wichtig: Die Studien, die einen negativen Einfluss auf die Darmflora zeigen, wurden mit Ratten getestet. Auch wurden hier Mengen an Süßstoffen verabreicht, die umgerechnet auf einen Menschen, einem kompletten Süßstoff-Tablettenspender am Tag entsprechen würden.
Also beziehen sich diese Studien weder direkt auf den Menschen, noch wurde mit sinnvollen und realistischen Mengen getestet.

Werden Süßstoffe in der Schweinemast eingesetzt?
Ja, aber nicht, damit die Ferkel mehr essen. Die Ferkelmilch ist sehr süß. Wenn die Ferkel von der Muttermilch an das Trockenfutter gewohnt werden, schmeckt ihnen dieses einfach nicht besonders. Der Grund: Die Muttermilch ist sehr süß, das Futter nicht. Um den Ferkeln die Umgewöhnung zu erleichtern, wird das Futter anfangs mit Süßstoff gesüßt. Sobald aber die Ferkel umgewöhnt sind, wird der Süßstoff nicht mehr beigegeben. Würde er der Mast dienen, würde er weiter verwendet werden.


Hilfreiche Produkte, Artikel und andere Quellen

Unsere Produktempfehlungen:
VitaMoment Daily Kitchen Erythrit
VitaMoment Daily Flavour

Artikel: Sind Süßstoffe gesund oder ungesund?
Podcast: Süßstoffe – gesund oder gefährlich?
Video: Süßstoffe – Ist Aspartam giftig?

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