Zusammenfassung

  • ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt.
  • lebensnotwendig für den Menschen, eine Unterversorgung kann spürbare Auswirkungen haben
  • der gesamte Energiestoffwechsel ist bei einem Mangel gestört und die Nerven- und Muskelzellen können ihre Informationen nicht korrekt leiten
  • Magnesiumcitrat hat im Vergleich zu anderen Magnesiumverbindungen eine sehr hohe Bioverfügbarkeit
  • Durchfall ist ein natürliches Zeichen des Körpers, dass er gut mit Magnesium versorgt ist (oder du zu viel auf einmal aufgenommen hast). Das ist nicht schädlich, sondern lediglich das überschüssige Magnesium, welches im Darm Wasser bindet.

Details

Was ist Magnesium und wobei hilft es?
Magnesium nennen wir nicht ohne Grund das “Chefmineral” oder “das Mineral des Lebens”, denn es ist für den Menschen lebensnotwendig.
Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen des Organismus beteiligt und eine Unterversorgung kann spürbare Auswirkungen mit sich ziehen. Dazu zählen u.a. Reizbarkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Unruhe, kalte Extremitäten, Kopfschmerzen, Energielosigkeit, Herzklopfen, Schwäche, Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Menstruationsebschwerden und Gedächtnisstörungen.
Der gesamte Energiestoffwechsel ist bei einem Mangel gestört und die Nerven- und Muskelzellen können ihre Informationen nicht korrekt leiten.
Magnesium ist zudem sehr wichtig für den Erhalt stabiler Knochen und entspannt die Muskeln und Gefäße.
Vitamin D kann vom Körper ohne Magnesium nicht in seine aktive Form D3 umgewandelt werden.
Außerdem fördert Magnesium die Schlafqualität und senkt auf natürliche Weise den Blutdruck.
Magnesium unterstützt insgesamt im Körper sogar den Säure-Basen-Haushalt, da es basisch wirkt. Insbesondere in Verbindung mit Zink und ausreichend Calcium ist es ein sehr wichtiges Mineral für gesunde Zähne, Nägel etc.!

Magnesium ist also ein wahres Multitalent. Es hat noch viele weitere Fähigkeiten und kann helfen bei:
-Depressionen
Menstruationsbeschwerden
-Muskelschwäche
Migräne
-Krämpfen
Magen und Darm Probleme
-Bluthochdruck
-Reizbarkeit
-chronische Schmerzen
-Nervosität

Natürlich gibt es Lebensmittel, die grundsätzlich als gute Magnesiumquelle dienen. Dazu gehören beispielsweise: Kakaobohnen, Kürbiskerne, Sesam, Mandeln, Hülsenfrüchte, Haferflocken und Bananen. Das Problem ist aber, dass die Böden heutzutage arm an Mineralstoffen sind und Früchte und Gemüse oft unreif geerntet werden. Somit enthalten diese Lebensmittel auch weniger Magnesium. Auch müsste man sowieso sehr viel dieser Lebensmittel essen, um seinen täglichen Magnesiumbedarf zu decken, z.B. über 100 g dunkle Schokolade- was wiederum nicht so förderlich für das Kalorienkonto ist.

Wieso Magnesiumcitrat?
Magnesiumcitrat hat mit über 90 % die höchste Bioverfügbarkeit unter den bekannten Magnesiumverbindungen, wird schnell resorbiert, ist gut verträglich und eignet sich daher super für eine langfristige Einnahme. Wer Magnesiumcitrat nicht verträgt (sehr selten) sollte es mit anderen Magnesiumverbindungen versuchen.

Woraus besteht Magnesiumcitrat genau?
Magnesiumcitrat ist ein Magnesiumsalz der Zitronensäure. Die meisten Citrate (so auch das von VitaMoment) werden mit Hilfe von Schimmelpilzen hergestellt. Magnesiumcitrat ist eine der beliebtesten Formen des Magnesium und sehr gut in Wasser löslich. Je nach Form schmeckt es leicht nach Zitrone (sauer) oder hat gar keinen Geschmack.

Wie viel Magnesium sollte ich nehmen?
Bei dem Magnesiumcitrat empfehlen wir 3,5 g pro Tag. Damit kannst du auf jeden Fall nichts verkehrt machen. Du solltest mit einer geringen Menge starten und dann langsam die Dosis erhöhen. Wie hoch dein Bedarf an Magnesium ist, hängt insbesondere von diesen Faktoren ab:

  • Die Menge an Magnesium, die du über die Ernährung aufnimmst.
  • Wie intensiv du dich sportlich betätigst oder bewegst.
  • Wie gestresst oder entspannt du bist.

Nimmst du also sehr wenig Magnesium auf und machst gleichzeitig sehr intensiven Sport bei viel Stress, brauchst du deutlich mehr Magnesium als jemand, der weder Stress hat noch Sport macht.

Wenn du gelassen und entspannt bist und wenig Sport machst, empfehlen wir dir 250-300 mg Magnesiumcitrat am Tag.
Wenn du ab und an Stress hast und/oder mäßig Sport treibst, empfehlen wir dir ca. 500 mg Magnesiumcitrat am Tag.
Wenn du sehr viel Stress hast und/oder viel Sport treibst, kannst du ruhig bis zu 800 mg Magnesiumcitrat am Tag einnehmen.

Wenn du denkst, dass dein Bedarf erhöht ist, taste dich mit der Dosierung langsam nach oben.
Solltest du nach einer Weile (leichten) Durchfall bekommen, mache dir keine Sorgen. Dieser ist prinzipiell nicht schädlich. Dein Körper sagt dir damit, dass er nun mit Magnesium gut versorgt ist. Das überschüssige Magnesium bindet Wasser und wird in Form von Durchfall ausgeschieden. Du weißt durch dieses natürliche Signal also, wann du die Dosis leicht reduzieren kannst. So hast du deine optimale Tagesdosis gefunden.

Bei Stress benötigt der Körper viel Magnesium – es kann für dich also in stressigen Phasen wie ein “Schalldämpfer” wirken. Wenn wir unter Dauerstress stehen, verbraucht unser Körper viel mehr Magnesium als im Normalzustand. Wir müssen also wieder fleißig Magnesium tanken. Und deswegen haben wir bei Stress auch Lust auf Schokolade! Der Körper weiß, dass Kakaobohnen viel Magnesium enthalten, deswegen haben wir Gelüste danach. In hoch verarbeiteten Vollmilchschokoladen ist da aber natürlich nicht mehr viel davon enthalten.

Wie nehme ich es ein?
Magnesium kannst du einfach in Wasser mischen. Dabei ist es nicht wichtig, dass du es sofort trinkst. Du kannst dir deine Tagesdosis auch morgens in eine große Flasche mischen und den Tag über trinken. Ebenfalls kannst du dir Menge an Flüssigkeit ganz nach Geschmack wählen.
In welches Getränk du es mischt, spielt keine Rolle. Probiere es gern auch in heißem Tee aus! Insbesondere im Ingwer- oder Zitronentee schmeckt der natürlich Zitronengeschmack des Magnesiumcitrats sehr gut.

Krämpfe trotz Magnesium
Wenn du trotz der zusätzlichen Einnahme von Magnesium noch Krämpfe hast, kann das am Kalium liegen. In unserem Körper sollte idealerweise ein Gelichgewicht der Hormone, Vitamine und Mineralien vorliegen. Wenn du bspw. ohnehin schon wenig Kalium hast, dann Magnesium nimmst, kann es sein, dass du dennoch weiterhin Wadenkrämpfe bekommst. Der Grund ist dann allerdings nicht mehr das fehlende Magnesium, sonder das fehlende Kalium. Solltest du weiterhin Krämpfe haben, kannst du Folgendes versuchen:
Gerade wenn du wenige verarbeitete Lebensmittel und viel frisches Essen isst, kann es sein, dass du zu wenig Salz zu dir nimmst. Das typische Salz besteht aus Natrium und Kalium. Daher kann es dann helfen, das Essen etwas mehr zu salzen oder bspw. in das Wasser mit dem Magnesiumcitrat eine kleine Menge Salz zu geben.
Alternativ kannst du dir in der Apotheke einen einfachen Mineralstoffkomplex kaufen und diesen einnehmen. Oder Elektrolyte extra zuführen. Dazu gehören bspw.: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Bikarbonat und Phosphat.

Die Wirkung von Magnesium bei Bluthochdruck
In verschiedenen wissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, dass ein Magnesiummangel Bluthochdruck begünstigen kann. Zahlreiche Untersuchungen belegen heute, dass in den Zellen von Hypertonikern (also Menschen mit Bluthochdruck) ein Magnesiummangel vorliegt. Dabei sind unterschiedliche Interaktionen mit Natrium und Kalzium beteiligt. Diese gelangen durch gestörte Transportmechanismen von Stoffwechselprodukten in die Zelle oder aus der Zelle heraus. Daraus kann ein hoher Blutdruck entstehen, der häufig auch mit verminderten Kaliumwerten einhergeht. Für eine genaue Bestimmung der Werte ist eine medizinische Analyse notwendig. In einigen Studien konnte heute nachgewiesen werden,  dass eine Einnahme von Magnesium, sowohl den oberen als auch den unteren Blutdruckwert bis zu 20 mm Hg senken kann. Die regelmäßige Einnahme von Magnesium kann den Blutdruck senken, Gefäßverkalkungen verringern und Stoffwechselstörungen positiv beeinflussen.

Zusammenhang zwischen Magnesium und Calcium
Die Nebennieren schaffen im Körper einen Ausgleich von Calcium, Magnesium und Phosphor.
Nun essen wir viel Calcium (Milchprodukte), doch kaum Magnesium. Was macht der Körper? Er entkalkt die Knochen und Zähne und scheidet es danach aus. Wir bekommen Osteoporose und schlechte Zähne.
Wenn der Magnesiumspiegel niedrig ist, muss der Calciumspiegel ansteigen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Und woher kommt dieses zusätzliche Calcium? Unter anderem aus unseren Knochen und Zähnen. Was macht der Körper mit dem überschüssigen Calcium im Blut? Er lagert es im Gewebe ein, wo immer gerade eine chronische Entzündung herrscht. Das gibt: Gelenkverkalkungen, Verkalkungen der Eierstöcke und anderer Drüsen. Auch in den Nieren und dem Brustgewebe wird gerne Calcium abgelagert.
Dagegen führen hohe Magnesiumgaben dazu, dass das Calcium des Gewebes wieder in die Knochen und Zähne eingelagert wird. Also muss man bei Osteoporose Magnesium zuführen und nicht Calcium, welches das Gegenteil bewirkt.


Artikel, Videos und andere Quellen

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