Zusammenfassung

  • Jod ist in jeder Zellen enthalten, lebenswichtig und in Deutschland mangelhaft.
  • 200 mcg (empfohlene Tagesdosis) reichen gerade mal für die Schilddrüse aus.
  • Jod ist ein extrem wichtiger Faktor bei Schilddrüsenproblemen jeder Art.
  • Schaue dir unbedingt diesen Beitrag dazu an.

Details

Was ist Jod?
Jod ist ein Spurenelement, das leider immer noch total unterschätzt wird. Für uns ist es essenziell, wir müssen es also mit der Nahrung zuführen, da wir es selbst nicht herstellen können. Ohne Jod funktionieren wird nicht und jede einzelne unser 70 Billionen Körperzellen benötigt Jod.

Jod-Situation in Deutschland
Deutschland ist ein Jod-Mangelland. Die Nationale Verzehrsstudie II fand 2005-2007 bei über 20.000 Probanden heraus, dass ohne die Nutzung von Jodsalz 96%-97% unterhalb der täglich empfohlenen Tagesdosis für Jod liegen. Geht man davon aus, dass für alle Rezepte und Mischungen jodiertes Speisesalz verwendet wird, liegen noch 28 % der Männer und 53 % der Frauen unter der Empfehlung für die Jod-Zufuhr.

Empfohlene Tagesdosis
Die DGE empfiehlt als Tagesbedarf für Jod 200 mcg. Das ist aber gerade mal als Minimum für die Schilddrüse und gegen den Kropf genug. Dass aber die Schilddrüse nur ca. 30% der gesamten Jodzufuhr benötigt, wird außer Acht gelassen. Dass jeder 2. bis jeder 3. in Deutschland schon die Mindestanforderung der Schilddrüse nicht erreicht bedeutet, dass der restliche Körper erst recht nicht versorgt ist. Die 200 mcg sind entsprechend viel zu niedrig angesetzt (zum Vergleich, Japaner essen ca. 100x so viel Jod auf wie wir. Schilddrüsenerkrankungen sind dort kaum vorhanden). Die National Academy of Medicine bspw. hat eine Einnahmemenge von täglich 1100 mcg festgelegt. Weit entfernt von den 200 mcg der DGE. Für Schwangere steigt der Bedarf um ca. 50%. Auch Veganer und Vegetarier haben meistens noch größere Schwierigkeiten, gute Jod-Level zu erreichen. Bitte eine Jodeinnahme immer mit dem Arzt absprechen und begleiten. Der Beste Jod-Test ist der Jodsättigungstest. Dieser kommt aber nicht für jede/n in Frage, bitte die Voraussetzungen dafür mit dem Arzt abklären.

Schilddrüsenunterfunktion
Wenn eine Unterfunktion nicht durch genetische, operative oder andere Gründe entsteht, ist der Jodmangel der mit Abstand häufigste Grund. Das ist darin begründet, dass die Schilddrüsenhormone T3 und T4 jeweils aus Jod bestehen. Existiert zu wenig, gibt es zu wenige Hormone. Gleichzeitig sollte hier insbesondere auch der Stand bei Vitamin D und Selen kontrolliert werden, damit sowohl genug Jod verwertet werden kann, als auch das T4 gut in das wichtigste Schilddrüsenhormon T3 umgewandelt werden kann. Entsprechend sollte nicht immer nur mit Hormonen gearbeitet werden, sondern an er Wurzel: Jod und seinen Cofakroten.
Mehr Infos gibts im Beitrag zum Thema Schilddrüse.

Hashimoto
Auch bei Hashimoto ist das Thema Jod wichtig. Leider wird teilweise häufig gewarnt, denn viele Ärzte denken noch, Jod wäre bei Hashimoto schädlich. Aber auch mit Hasahimoto ist der Bedarf an Jod im Körper genauso hoch. Denn der gesamte Organismus benötigt Jod – nicht nur die Schilddrüse. Da aber dadurch häufig Jod gemieden wird, verlernt die Schilddrüse aus Jod und Tyrosin T4 zu bauen. Nun dürfen wir den Körper nicht mit Jod überschütten. Zuerst muss daher der Vitamin D Spiegel und der Selenwert  auf gute Level gebracht werden, damit Jod besser vertragen wird. Dann sollte Jod eingeschlichen werden. Das sollte immer unter Absprache eines Arztes passieren. Wichtig: Wer bei Hashimoto auf Jod reagiert (Zittern, Brennen/Druck der Schilddrüse), hat diese Reaktion nicht, weil er/sie kein Jod verträgt, sondern weil es so lange gemieden wurde, dass der Körper es vorerst nicht richtig verarbeiten kann.

Artikel, Videos und andere Quellen

Unsere Empfehlung: VitaMoment Daily You Jod (aus Kelp)
Unsere Empfehlung bei Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto: VitaMoment Schilddrüsen-Paket
Beitrag: Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto

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