Zusammenfassung

  • wichtige Tipps rund um das Thema Ernährung, Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden für die Planung einer Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und der Stillzeit für Mutter und Baby

  • welche Vitamine und Mineralstoffe in der Planung, in der Schwangerschaft selbst und in der Stillzeit essentiell für die Gesundheit und Entwicklung von Mutter und Baby sind

  • Tipps und Anregungen für das körperliche Wohlbefinden in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft


Details

1.  Du planst eine Schwangerschaft

  • Suche dir einen guten und kompetenten Frauenarzt, bei dem du dich wirklich gut aufgehoben fühlst!
  • Lasse bei diesem Arzt deine Blutwerte in einem großen Blutbild checken. Es gibt einige Blutwerte wie z.B. Selen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Hier macht es aber definitiv Sinn diese Kosten zu übernehmen und somit wirklich alle relevanten Werte bestimmen zu können.
  • Sollten bei dem Blutbild bestimmte Werte eine Mangelversorgung zeigen, bespreche dies auf jeden Fall mit deinem Arzt.
    Informiere dich dann, in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorhanden sind und baue sie gezielt in deine Ernährung ein. Nimm auch hier die Ernährungsleitlinien von LADD als Orientierung.
    Sollten bestimmte Werte in einem sehr niedrigen Bereich liegen, kannst du außerdem beginnen diese Nährstoffe über Nahrungsergänzungsmittel in einen optimalen Bereich zu bringen.
  • Besonders Ratsam: Vitamin D, Vitamin B Komplex, Omega 3 und Magnesiumcitrat als Kur vorab
  • Lasse in diesem Zug auch deine Hormone checken!
  • Besonders wichtig ist auch eine gut funktionierende und gesunde Schilddrüse. Dies solltest du bei einem Arzt speziell für die Schilddrüse untersuchen lassen.
    Hast du eine Schilddrüsenfehlfunktion (Unterfunktion, Hashimoto), dann lasse die Werte einmal aktuell prüfen, damit du mit den Schilddrüsenmedikamenten optimal eingestellt bist. Auch hier kannst du deinen Körper wunderbar mit Selen und Jod als Nahrungsergänzugsmittel unterstützen.
  • Unser Tipp:
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur bereiten dich top auf die Schwangerschaft vor!
    WICHTIG!
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur darf NIEMALS während der Schwangerschaft oder der Stillzeit gemacht werden – nur in der Planungsphase, in der du definitiv noch nicht schwanger bist.


 


Es gibt nichts individuellereres als eine Schwangerschaft! Sogar jede einzelne Schwangerschaft an sich ist ganz unterschiedlich.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass du wortwortlich ‚auf dein Bauchgefühl‘ hörst!


 


2.  Die erste Schwangerschaftshälfte

Übelkeit

  • Hier kann es auf Grund der gesamten körperlichen Umstellung vermehrt zu Übelkeit kommen. Sollte diese zu heftig werden und somit auch eine zu geringe Aufnahme von Nährstoffen die Folge sein, spreche auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt! Auch hier kann ein Hormoncheck helfen.
  • Sehr hilfreich kann es auch sein, keine zu großen Portionen auf einmal zu essen und besser alle 2-3 Stunden eine gesunde Zwischenmahlzeit zu essen. Somit ist der Magen nicht so stark gefüllt und belastet und auch der Blutzucker bleibt stabil.
    Achte streng darauf, was du wirklich gut verträgst! Milchprodukte zum Beispiel können vielleicht schwierig sein, verträgst du sie nicht gut- lasse sie weg! Mache es auch genau so mit anderen Lebensmitteln.
  • Trinke Kräutertees in allen möglichen Variationen- auch kalt. Ingwerwasser wirkt auch sehr positiv auf den Magen. Mache dir einfach eine große Kanne fertig und trinke sie nach und nach über den Tag.
  • Gönne dir Ruhephasen und schaffe eine langsame Aufstehroutine am Morgen. Versuche öfter einmal am Tag die Beine hochzulegen und auch nach dem Essen noch eine kleine Pause zu haben. Stelle dir auch am besten immer eine Flasche mit stillem Wasser oder kaltem Kräutertee ans Bett und vielleicht ein paar Vollkornkräcker. Dann hast du morgens schon etwas um den Magen zu beruhigen.


Heißhunger

  • Auch hier gilt 3 x am Tag LADD konform essen. Alle 2-3 Stunden eine gesunde Kleinigkeit essen, wie z.B. Vollkonkräcker, eine Portion Nüsse, etwas Gemüse oder Joghurt.
    Als eiweißreiche Zwischenmahlzeit eignet sich auch super unser VitaMoment Tassenkuchen oder die VitaMoment Protein Pancakes.
  • Die Zwischenmahlzeiten schützen vor Heißhungerattacken und versorgen den Körper stetig mit Nährstoffen- die er nun besonders braucht.
  • Viel stilles Wasser und Kräutertee trinken, ggf. auch mal zuckerfreie Softdrinks.
  • Lasse ansonsten einmal die Mikronährstoffe bei deinem Arzt checken (dadurch kommen häufig Heißhungerattacken- der Körper sucht bestimmte Nährstoffe).
  • Unser Tipp:
    Probiere doch einmal die VitaMoment Daily You Bitterstoff-Tropfen!
    Sie fördern die Verdauung, kurbeln den Stoffwechsel an und sind beliebt als Heißhungerbremse.


Energielosigkeit und Müdigkeit

  • Gönne dir frische Luft und Bewegung so oft es geht und es dir gut tut!
    Die Bewegung und die frische Luft bringen das Herz- Kreislaufsystem in Schwung, verbessern die Durchblutung und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
  • Genauso wichtig sind aber auch Ruhephasen und ausreichender und vor allem guter Schlaf.
  • Auch hier kann ein Mangel an Mikronährstoffen der Grund sein.


Strohiges Haar und brüchige Nägel

  • Lag schon vor der Schwangerschaft eine Unterversorgung an Nährstoffen vor, so kommt der Körper in der Schwangerschaft nicht ansatzweise mehr mit einer ausreichenden Versorgung hinterher. Das macht sich schnell in From von strohigem, brüchigem Haaren und brüchigen Nägeln bemerkbar. Oftmals steckt eine Mangelversorgung mit Vitamin C, Zink, B Vitaminen, Eisen und Omega 3 dahinter.
  • Unser Tipp:
    Schaue dir einmal das VitaMoment Frauengesundheits-Paket und den VitaMoment Immun-Komplex an! Darin findest du viele super wichtige Nährstoffe für dich für und dein Baby!


 


 3.  Ernährung in der Schwangerschaft und wichtige Mikronährstoffe

  • Auch hier heißt es: LADD konform essen! So ist dein Körper immer mit dem wichtigen Baustein Eiweiß, Nähr- und Vitalstoffen, komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und guten Fetten versorgt.
  • Die Zeit vor, während oder nach der Schwangerschaft ist
    KEINE ZEIT ZUM ABNEHMEN ODER HUNGERN!!!
  • Achte wirklich auf eine eiweißreiche Ernährung! Wir können es nicht oft genug betonen, weil es so wichtig ist! Eiweiß ist der Baustein allen Lebens! Esse mindestens 3 Portionen Eiweiß am Tag.
    Besonders gut geeignet ist mageres Geflügelfleisch, Fisch in allen Variationen, Käse und Milchprodukte/ Proteinshakes je nach Verträglichkeit und Hülsenfrüchte.
  • Viel Gemüse und zuckerarmes Obst liefern dir besonders viele Vitalstoffe und Vitamine. Gemüse kannst du auch super als Zwischenmahlzeit einbauen und es z.B. mit etwas Käse oder einem Quarkdip kombinieren.
  • Achte auf gute Kohlenhydrate aus Vollkorn und unverarbeiteten Produkten! Diese liefern dir nicht nur wertvolle Energie, sondern versorgen dich auch mit guten Ballaststoffen und halten den Blutzucker stabil.
  • Baue zu jeder Mahlzeit gute Fette (besonders Omega 3 haltig) ein, wie z.B. Kokosöl, Leinöl, Nüsse oder Samen. Sie liefern dir nicht nur selbst hochwertige Fettsäuren, sondern helfen dir auch bestimmte Nährstoffe aus der Nahrung besser aufzunehmen.
  • Schiebe gerne kleine gesunde Mahlzeiten zwischendurch ein (Quark, Nüsse, Joghurt, Apfel, Banane, Vollkorncracker), so kannst du Heißhungerattacken und Übelkeit vorbeugen.
  • Klare Regel: KEINEN Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee meiden
  • Nimm jegliche Art von medizinischen Tabletten nur nach ärztlicher Rücksprache ein!
  • Trinke viel stilles Wasser, Kräutertee und Ingwerwasser.
  • Sollte dein Darm etwas träge sein, können Magnesiumcitrat und Flohsamenschalen super helfen. Du kannst morgens direkt auf nüchternen Magen 2 TL Flohsamenschalen in ein Glas Wasser kurz einrühren und direkt trinken und/oder gebe 2 TL Magnesiumcitrat auf 1 Liter Wasser und trinke es ab Nachmittag. Das sollte deinen Darm wieder in Schwung bringen.
  • Verzichte auf scharfe Gewürze, wenn dein Magen-Darmtrakt streikt.
  • Die tägliche Einnahme von Magnesiumcitrat würden wir dir grundsätzlich empfehlen. Es ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen in deinem Körper beteiligt und kann z.B. auch bei schweren Beinen, Müdigkeit, Verspannungen, Heißhunger, usw. helfen.


Wichtige Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

  • Eisen – hilft Infektionen vorzubeugen, unterstützt gegen Müdigkeit und Blutarmut, Baby nimmt besser zu.
  • Jod – hilft frühkindliche Entwicklungsstörungen vorzubeugen.
  • Omega 3 – EPA und DHA unterstützen die Entwicklung beim Baby.
  • Magnesiumcitrat – Energiehaushalt, Blutzuckerregulation, Muskel- und Nervenfunktion sowie die Entspannung der Gebärmutter während der Schwangerschaft, hilft Frühgeburten zu verhindern.  
  • Zink – senkt das Risiko von Fehl- und Frühgeburten, hilft Geburtsschäden vorzubeugen und unterstützt das normale Wachstum.
  • Kupfer –  Aufbau des Bindegewebes und der roten Blutkörperchen.
  • Vitamin C – schützt vor Infektionen.
  • Vitamin D – Knochenaufbau Mutter + Ungeborenes. Vitamin D hilft, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen. Aufnahme über die Nahrung schwierig – Sonnenlicht hilft. 
  • B-Vitamine
    B2, B3 und B12 Energiestoffwechsel
    B 1 Nervensystem, psychische Gesundheit, Haut, Haare und Nägel
    B5 mentale Leistungsfähigkeit, Nervensystem und die Hormonbalance
    B6 Verringerung von Müdigkeit, kognitive Funktionen, hilft bei Schwangerschaftsübelkeit (Beta HCG)
    B7 Haut und Haare
    B9 (Folsäure) – Zellteilung und Zellregeneration
    B12 Nervenfunktion, die Zellteilung und die Blutbildung (Anämie)4.  Entspannung und Bewegung im Wechsel


Entspannung und Bewegung im Wechsel

  • Halte ganz bewusst Pausen ein – Du musst niemandem beweisen, wie stark du bist!
  • Gönne dir viel Schlaf. In dieser Zeit kann dein Körper regenerieren, Kraft tanken und es ist wichtig für ein ausgeglichenes Hormonsystem. Gern dürfen das auch mal 10 Stunden Schlaf sein.
  • Gehe öfter am Tag eine Runde spazieren und genieße viel frische Luft!
    Das hält den Kreislauf und den Stoffwechsel aufrecht.
  • Achte darauf, dass du nicht zu lange sitzt und immer wieder aufstehst und dich etwas bewegst.
  • Probiere doch einmal Schwangerschaftsyoga aus! Es hat einen unglaublich positiven Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden- und das spürt auch dein Baby!
  • Treibe ruhig weiter Sport, das ist super. Aber achte auf das richtige Maß. Mache auch nur das, was du vorher schon gut konntest und dir Spaß gemacht hat. Höre hier explizit auf deinen Körper! Wenn du merkst es wird zu anstrengend oder du fühlst dich nicht wohl, dann lass es!
  • Es gibt extra Düfte für Schwangere (Kerzen, Stäbchen, Öle) die verschiedene Wirkungen wie z.B. Entspannung, Beruhigung oder Vitalisierung unterstützen sollen.
    Lavendel: wirkt bewiesenermaßen beruhigend auf das zentrale Nervensystem, fördert einen erholsamen Schlaf und lässt störende Gedanken verschwinden, kann die Symptome von Kopfschmerzen lindern.
    Melissen: gut gegen Bauchkrämpfe, hilft bei Angst- und leichten Panikzuständen.
    Rosen: positive Wirkung auf die Stimmung, hat einen äußerst entspannenden Effekt, auf die Innenseite der Schenkel gerieben entspannt es die Beckenmuskulatur.
    Mandarine, Zitrone, Grapefruit und Orange: fruchtige Aromen heben die Stimmung, wirken motivierend., machen morgens schön wach, auch gegen Übelkeit hilfreich.
  • Ätherische Öle sind pflanzlich und zugleich sehr potent. Stark anregende und durchblutungsfördernde ätherische Öle gilt es gänzlich zu vermeiden, da sie unter Umständen vorzeitige Wehen auslösen können. Dazu gehören Anis, Fenchel, Rosmarin Ct. Kampfer, Thymian Ct. Thymol, Gewürznelke, Oreganum, Salbei, Zimt, Thuja, Basilikum, Eisenkraut (Zitronenverbene) und Kardamom.
  • Auch kannst du dir Massagen (unbedingt beim Experten) und Wechselbäder gönnen. Diese können wunderbar bei Verspannungen, Rückenschmerzen oder schweren Beinen helfen.
  • Das wichtigste ist:
    Finde DEINEN eigenen Weg zwischen Entspannung und Anspannung! Höre auf dich und deinen Körper und probiere was dir gut tut!


 


3. Die zweite Schwangerschaftshälfte

Wassereinlagerungen / Ödeme / Krampfadern (80 % der Frauen)
Was kannst du tun: 

  • Viel trinken (aktiviert das Lymphsystem).
  • Trinke keine entwässernden Tees! Diese fördern die Entgiftung, was nicht gut in der Schwangerschaft ist.
  • Ausgewogene Ernährung (viel Gemüse, Kräuter, EIWEISS, Kartoffeln).
  • Fitnessübungen und Schwangerschaftsgymnastik kann sehr gut helfen. Dazu findest du passende Übungen im Internet oder Frage deine Hebamme.
  • Wassertreten:
    Fülle die Badewanne bis knapp unter die Kniekehlen mit kaltem Leitungswasser. Stelle dich dann ins Wasser und schreite auf der Stelle. Bei jedem Schritt wird – wie im Storchengang – ein Bein komplett aus dem Wasser gezogen und dabei die Fußspitze nach unten gebeugt.
  • Schwimmen
  • Beine hochlagern (mehrmals tgl. 20-30 Minuten)
  • Wechselduschen
  • Massagen der Beine Richtung Herz, sie fördern und aktivieren den Rückfluss des Blutes.
  • Kompressionsstrümpfe entlasten die Venen und reduzieren Ödeme und Schwellungen. Zusätzlich können Kompressionsstrümpfe das Risiko von Venenentzündungen, Thrombosen und Krampfadern verringern. Das Tragen dieser Stümpfe macht daher bereits ab Beginn der Schwangerschaft Sinn. Du kannst sie dir von deinem Arzt verschreiben lassen.


Achtung bei Präeklampsie (Bluthochdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin):
Häufig auftretende Symptome sind Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Augenflimmern (also “Blitze” vor den Augen) oder Schwindel. Auch Übelkeit und Erbrechen kommen häufig vor. Manchmal kommt es bei einer bestimmten Form der Präeklampsie auch zu Schmerzen an der Leber, also im rechten Oberbauch.

 

  • Wassereinlagerungen gehen normalerweise nach der Geburt wieder zurück und sind meistens ungefährlich.
  • Krampfadern gehen nach der Geburt leider nicht wieder weg


Wadenkrämpfe / Muskelkrämpfe – was hilft

  • Waden und Muskelkrämpfe sind meistens die Folge von Magnesium-/Calciummangel, eher selten liegt ein eingeklemmter Nerv o. ä. vor.
  • Achte auf ein Gleichgewicht deiner Hormone, eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien.
  • Ergänze ggf. Kalium oder Salz, wenn du eine sehr gesunde, eher salzarme Ernährungsweise führst.
  • Führe Elektrolyte extra zu, dazu gehören bspw.: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Bikarbonat und Phosphat.


Gelenkschmerzen – was hilft?

  • Wärme, Ruhe, Entspannung:
    Gönne dir immer wieder etwas Entspannung. Lege dich z.B. mit einer Wärmflasche auf dein Sofa oder genieße ein entspannendes Bad mit einem pflegenden Badeöl wie Rose oder Lavendel.
  • Trage möglichst wenig und schon gar keine schweren Sachen!
  • Stillkissen oder Seitenlagekissen können auch sehr gut helfen, da sie die Gelenke entlasten und eine bessere Haltung unterstützen.
  • Halte dein Gewicht unter Kontrolle. Das heißt nicht dass du Hungern oder Abnehmen sollst, aber durch ungesundes Essen auch nicht mehr als normal zunehmen.
  • Achte auf ausreichend und dir gut tuende Bewegung wie Schwimmen, Yoga, Physiotheraphie und Schwangerschaftsgymnastik. Überlastete oder leicht entzündete Gelenke müssen durchblutet- also bewegt werden, um sich zu regenerieren.
  • Akupunktur / Ostheopatie können auch helfen.
  • Auch Homöopathie kann unterstützen.
  • Besonders wichtig sind Omega 3, OPC (wirken entzündungshemmend), B Vitamine und Glucosamin + Chondroitin.


Dehnungsstreifen – was hilft?

  • Großzügig einölen, nimm ein hochwertiges Bio Öl wie Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl oder Aloe Vera und trage es auf die feuchte Haut auf, wiederhole es mehrmals täglich.
  • Gesund und ausgewogen essen, auf gute Öle und Vitamin C achten.
  • SEHR VIEL TRINKEN (Wasser und Kräutertee)
  • Unser Tipp:
    Omega 3 (DHA und EPA), Zink, Vitamin C, Vitamin B Komplex


Sodbrennen / Druck im Magen – was hilft?

  • Trage bequeme und weite Kleidung, die den Bauch nicht einschnürt (keine Gürtel).
  • Lege dich am besten nicht unmittelbar nach dem Essen hin, laufe eher ein wenig herum oder mache einen kleinen Spaziergang, so kann das Essen ‚etwas absacken‘.
  • Esse am besten etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr, der sonst entstehende Druck im Magen mindert ansonsten auch noch die Schlafqualität.
  • Schlafe mit leicht erhöhtem Oberkörper, stütze dazu den Rücken und Schulterbereich mit Kissen ab.
  • Auch hier: sorge für regelmäßige Bewegung und frische Luft!
  • Unser Tipp:
    Nimm ein paar Nüsse und kaue sie zu Brei, also wirklich lange kauen und dann erst schlucken.


 


 

4. Geburt, Wochenbett und Stillzeit
Vorbereitung auf die Geburt (worauf solltest du achten?)

  • Rechtzeitige Organisation hilft und ist für einen möglichst stressfreien Ablauf unglaublich wichtig! Unvorhergesehene Dinge kommen sowieso immer dazu und ein ‚perfekt‘ gibt es auch nicht. Eine gute Organisation verschafft dir auf jeden Fall mehr Ruhe und Gelassenheit, sowie einen guten Überblick über alles was für dich und dein Baby relevant ist.
  • Erstelle eine Checkliste mit allem was WIRKLICH WICHTIG (Bettchen, Windeln, Flasche) ist und vor Ort sein muss wenn das Baby da ist. Es muss definitiv nicht alles fertig sein, das geht auch gar nicht. Setze Prioritäten und überlege was für die Grundversorgung deines Babys und dich wirklich wichtig ist.
  • Suche dir rechtzeitig eine Hebamme bei der du dich gut aufgehoben fühlst.
  • Packe deinen Koffer mit allen “wichtigen” Utensilien  – ca. 4-6 Wochen vor dem Geburtstermin.
  • Gönne dir Sitzbäder, führe Dammmassagen durch, trinke “wehenfördernde” Tees und treffe Stillvorbereitung.
  • Versuche auf jeden Fall noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und ordentlich Kraft zu tanken bevor die Geburt ansteht.
  • Genieße ganz bewusst die letzten Stunden “alleine” und versuche zu relaxen.
  • Höre nicht auf ‚Horrorgeschichten‘ oder ‚die ultimativen Tipps und must have’s‘ von anderen. Es gibt Menschen die einen mit solchen Geschichten wirklich verunsichern und unter Druck setzen können. Sage dies ganz direkt! Sicher ist es auch wertvoll, hilfreiche Tipps von anderen zu bekommen und anzunehmen, solange du dich wohl fühlst. Aber lasse immer genug Raum für DEINE Erfahrungen und habe den Blick dafür, was DIR in der Situation gut tut und wichtig erscheint. Hier kannst du ruhig wortwörtlich auf ‚deinen Bauch‘ hören.
  • Gesunde Ernährung bleibt das A und O
  • Mache gerne regelmäßig Atemübungen, vielleicht auch einfache Yoga-Übungen zum Loslassen.
  • Achte auch hier wieder auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen – beuge jetzt nochmal einer Mangelversorgung vor!


 



Und dann… der große Tag… das Baby kommt!!!

Ein Feuerwerk aus Gefühlen und Emotionen erwartet dich. Wunderschön, aufregend und irre anstrengend zugleich!
Und dann ist alles ist auf einmal ganz anders


 


Das Wochenbett (worauf solltest du achten?)

  • Das sogenannte Wochenbett, oder auch Kindbett genannt, ist die erste Zeit nach der Geburt eines Babys. Es bezieht Mutter und Kind gleichermaßen ein. In dieser Zeit soll man sich von den Strapazen der Geburt erholen und die Bindung zum Baby soll aufgebaut und gefestigt werden. Diese Zeit dient der Heilung, Regeneration und Ankunft im neuen Lebensabschnitt. Das Baby muss langsam in dieser Welt ankommen, Frau und Mann werden zu Mutter und Vater.
  • Diese Zeit (mind. 14 Tage – ca. 8 Wochen nach der Geburt) wird viel im Bett und auf dem Sofa mit dem Baby verbracht.
  • Eltern, Geschwister und Baby kommen gemeinsam in einem neuen Lebensabschnitt an und werden eine Familie.
  • Schaffe dir Zeit für die Stillroutine und lege das Baby regelmäßig an, das beugt auch einem Milchstau vor.
  • Sollte es doch zu einem Milchstau kommen:
    Lege das Baby weiterhin an. Dadurch kann die gestaute Milch abfließen und die Milchmenge sich den Bedürfnissen des Babys anpassen. Deshalb solltest du dein Baby mindestens alle zwei bis drei Stunden anlegen. Um den Milchfluss zu fördern, kann Wärme vor dem Stillen helfen, z.B. ein warmes Bad oder ein Kirschkernkissen.
  • In der Zeit nach der Geburt erfolgt die Rückbildung und das Abheilen der Geburtsverletzungen und/ oder entstandenen Brustentzündungen. Nehme dir auch hier die Zeit DICH zu pflegen.
  • WICHTIG: KEINE Diät/ Entgiftung in dieser Phase- es würde dem Baby schaden!
  • Gönne euch viel Ruhe und Schlaf und lerne den stressigen Alltag mit Baby zu meistern. Und das kostet auch öfter mal mehr Energie und Nerven. Daher ist es um so wichtiger, dir auch Zeit für Entspannung zu nehmen.
  • Habe viel Hautkontakt mit dem Baby, denn das fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen euch.
  • Informiere dich über Babymassage- sie wirken sich positiv auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind aus.
  • Weniger ist mehr! In dieser Zeit MUSST du überhaupt nichts! Weder zig Besuche machen um das Baby vorzustellen, noch ständig den Hausputz machen- vielleicht gönnst du dir für diese Zeit sogar eine Haushaltshilfe, etc.
  • Besonders jetzt musst du auch nicht immer perfekt aussehen! Nimm dir aber auch mal Zeit für DEIN ganz eigenes Wellnessprogramm, um dich einmal nur um DICH und dein Wohlbefinden zu kümmern!
  • Nimm auch Hilfe von Freunden und Verwandten an (ABER NUR VON DENEN, DIE NICHT ALLES ANDERS UND BESSER MACHEN WOLLEN)
  • Deine Hebamme hat nun die Funktion mind. 10 Tage nach der Geburt täglich nach dem rechten zu schauen.
  • Am Anfang reicht Bewegung im Haus/ Wohnung völlig aus und auch kurze Wege draußen sind völlig ausreichend. Diese kannst du langsam steigern und auch hier immer auf deinen Körper hören, damit du dich nicht überlastest.
  • Die Rückbildungskurse werden erst nach ca. 8 Wochen begonnen. Vorher reicht spazieren gehen absolut aus.


Ernährung während des Wochenbetts: 

  • Esse kräftigende Mahlzeiten, die deinen Magen-Darmtrakt nicht ärgern (Zwiebel, Knoblauch, starke Gewürze streichen) –
  • Kraftbrühen mit frischem Gemüse, magerem Fleisch und Kräutern sind super! Auch hier kannst du wunderbar auf die LADD Rezepte zurückgreifen.
  • Dein Kalorienbedarf erhöht sich von deinem Grundumsatz aus um 500 Kalorien am Tag.
  • SEHR SEHR VIEL KRÄUTERTEE und STILLES WASSER TRINKEN
  • Auch jetzt hast du einen großen Bedarf an fast allen Mikronährstoffen! Mache auch hier einen Bluttest wenn du unsicher bist oder dich irgendwie ‚komisch‘ fühlst. Eine Mangelversorgung kann auch jetzt schnell entstehen und würde sich negativ auf deine Gesundheit und die Gesundheit/ Entwicklung des Babys auswirken. Auch besteht die Gefahr durch eine schlechte Versorgung von großem Baby Blues/ Depressionen.
  • Hast du viel Lust auf Schokolade – das kann sehr gut auf einen Magnesiummangel hindeuten.
  • Auch Eisenmangel (durch den hohen Blutverlust zuvor) kommt häufig vor und sollte schnellstens behoben werden bevor eine Anämie (Blutarmut) entsteht.
  • Mach es dir in Sachen Kochen einfacher: Koche vor und friere es ein. Frage doch mal eine liebe Freundin oder Verwandte ob sie dir dabei hilft- so wird das Nützliche direkt mit einer schönen und gemeinsamen Zeit verbunden und auch der Spaß kommt nicht zu kurz!
  • Vielleicht kannst du dir auch Lebensmittel liefern lassen, viele Supermärkte bieten Lieferdienste an oder auch die Gemüsekiste.


Baby Blues – was hilft?

  • Du darfst weinen und loslassen. Das gehört dazu und ist ebenso wichtig für dein Wohlbefinden, dass du diese Emotionen einfach heraus lässt.
  • Auch hier hilft Ruhe und Schlaf damit dein Körper neue Energie gewinnen kann
  • Oft kommt auch einiges anders als erwartet. Auch hier heißt es Anspruch “runterschrauben” – lerne die neue Situation zu akzeptieren und in ihr zurecht zu finden.
  • Ganz wichtig ist es, dass du dich jemandem anvertraust, es ist total okay, dass du so fühlst, wie du dich fühlst.
  • Verstelle dich vor allem nicht und lasse nur Personen an dich ran, die es gut mir dir meinen und dir auch gut tun!
  • Lass dir ruhig helfen, egal ob von Freunden, aber auch einem Experten- der oft eine größere Hilfe sein kann
  • Und vor allem: Kuschel VIEEEEEEL mit deinem Baby!
  • Fülle deine Mikronährstoffspeicher wieder auf.
  • Achte auch weiterhin auf die 47 Bausteine, ein hier auftretender Mangel hat auch auf deine psychische Verfassung einen negativen Einfluss.
  • Lasse deinen Hormonstatus auf jeden Fall bei deinem Frauenarzt prüfen und auch deine Schilddrüsenwerte solltest du testen lassen.
  • Auch die weitere Nachsorge ist in jedem Fall ernst zu nehmen.


Stillzeit – Was fördert die Milchbildung?

  • Versuche Stress bestmöglich zu verringern – sorge für Ruhe, Schlaf und Entspannung.
  • Handel bei einer Brustentzündung sofort und suche deinen Arzt auf.
  • Sobald du Zuhause bist, solltest du den Still BH ausziehen, das entspannt die Brust und entspannt den gesamten Rückenbereich und verbessert den Lymphfluss in diesem Bereich.
  • Sollte die Brust doch sehr schmerzen, ist es absolut ok doch mal ein Fläschchen zu geben, das löst in vielen Fällen die Spannung und man kann dann normal weiter stillen.
  • Und auch hier heißt es weiterhin: Viel und häufig trinken!
  • Häufiges Anlegen fördert die Milchbildung und gebe am besten beide Brustseiten pro Mahlzeit.
  • Gewürze wie Anis, Fenchel, Kümmel, Kreuzkümmel, Brennnesselblätter fördern die Milchbildung und Verdauung, diese sogenannten “Milchbildungstees” erhältst du in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien oder Internet.
  • Getreide wie Hafer, Hirse und Gerste oder auch Getreidekaffee aus Malz oder Zichorie wirken unterstützend.
  • Bei Mandeln und anderen Nüssen darfst du ruhig zugreifen
  • Vermeide Pfefferminze, Salbei, Petersilie, saure, blähende und scharfe Lebensmittel


Hilfreiche Produkte, Artikel und andere Quellen

Unsere Produktempfehlungen:
VitaMoment Frauengesundheits-Paket

Beitrag: Blutbild und Blutwerte
Bücher und Ratgeber: Stadelmann Ratgeber
Online Apotheke: Bahnhof Apotheke
Yoga für Mama und Baby: Yoga Mama Buddha Baby
Bio Tee von Pukka: Mutterzauber Stillen

Informatives zu bestimmten Nährstoffen:
Artikel: Die 47 Bausteine der Ernährung
Artikel: 31 Antworten zum Magnesiumcitrat-Pulver
Artikel: Zinkmangel: Symptome und Lösungen
Artikel: Eisenmangel: Symptome, Ursachen und Lösungen
Artikel: Vitamin-D-Mangel: Mehr Lebensqualität mit dem Sonnenvitamin
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – für ein fittes Gehirn! Teil 1
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – wie gesund ist Fischöl wirklich? Teil 2

 

Artikel: Sind Nahrungsergänzungsmittel für Kinder notwendig?

 

  • wichtige Tipps rund um das Thema Ernährung, Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden für die Planung einer Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und der Stillzeit für Mutter und Baby

 

 

  • welche Vitamine und Mineralstoffe in der Planung, in der Schwangerschaft selbst und in der Stillzeit essentiell für die Gesundheit und Entwicklung von Mutter und Baby sind

 

 

  • Tipps und Anregungen für das körperliche Wohlbefinden in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft

 

 

 

 


 

 

Details

 

 

 

1.  Du planst eine Schwangerschaft

 

 

 

  • Suche dir einen guten und kompetenten Frauenarzt, bei dem du dich wirklich gut aufgehoben fühlst!
  • Lasse bei diesem Arzt deine Blutwerte in einem großen Blutbild checken. Es gibt einige Blutwerte wie z.B. Selen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Hier macht es aber definitiv Sinn diese Kosten zu übernehmen und somit wirklich alle relevanten Werte bestimmen zu können.
  • Sollten bei dem Blutbild bestimmte Werte eine Mangelversorgung zeigen, bespreche dies auf jeden Fall mit deinem Arzt.
    Informiere dich dann, in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorhanden sind und baue sie gezielt in deine Ernährung ein. Nimm auch hier die Ernährungsleitlinien von LADD als Orientierung.
    Sollten bestimmte Werte in einem sehr niedrigen Bereich liegen, kannst du außerdem beginnen diese Nährstoffe über Nahrungsergänzungsmittel in einen optimalen Bereich zu bringen.
  • Besonders Ratsam: Vitamin D, Vitamin B Komplex, Omega 3 und Magnesiumcitrat als Kur vorab
  • Lasse in diesem Zug auch deine Hormone checken!
  • Besonders wichtig ist auch eine gut funktionierende und gesunde Schilddrüse. Dies solltest du bei einem Arzt speziell für die Schilddrüse untersuchen lassen.
    Hast du eine Schilddrüsenfehlfunktion (Unterfunktion, Hashimoto), dann lasse die Werte einmal aktuell prüfen, damit du mit den Schilddrüsenmedikamenten optimal eingestellt bist. Auch hier kannst du deinen Körper wunderbar mit Selen und Jod als Nahrungsergänzugsmittel unterstützen.
  • Unser Tipp:
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur bereiten dich top auf die Schwangerschaft vor!
    WICHTIG!
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur darf NIEMALS während der Schwangerschaft oder der Stillzeit gemacht werden – nur in der Planungsphase, in der du definitiv noch nicht schwanger bist.

 

 


 

 


 

 

Es gibt nichts individuellereres als eine Schwangerschaft! Sogar jede einzelne Schwangerschaft an sich ist ganz unterschiedlich.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass du wortwortlich ‚auf dein Bauchgefühl‘ hörst!

 

 

 


 

 


 

 

2.  Die erste Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Übelkeit

 

 

 

  • Hier kann es auf Grund der gesamten körperlichen Umstellung vermehrt zu Übelkeit kommen. Sollte diese zu heftig werden und somit auch eine zu geringe Aufnahme von Nährstoffen die Folge sein, spreche auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt! Auch hier kann ein Hormoncheck helfen.
  • Sehr hilfreich kann es auch sein, keine zu großen Portionen auf einmal zu essen und besser alle 2-3 Stunden eine gesunde Zwischenmahlzeit zu essen. Somit ist der Magen nicht so stark gefüllt und belastet und auch der Blutzucker bleibt stabil.
    Achte streng darauf, was du wirklich gut verträgst! Milchprodukte zum Beispiel können vielleicht schwierig sein, verträgst du sie nicht gut- lasse sie weg! Mache es auch genau so mit anderen Lebensmitteln.
  • Trinke Kräutertees in allen möglichen Variationen- auch kalt. Ingwerwasser wirkt auch sehr positiv auf den Magen. Mache dir einfach eine große Kanne fertig und trinke sie nach und nach über den Tag.
  • Gönne dir Ruhephasen und schaffe eine langsame Aufstehroutine am Morgen. Versuche öfter einmal am Tag die Beine hochzulegen und auch nach dem Essen noch eine kleine Pause zu haben. Stelle dir auch am besten immer eine Flasche mit stillem Wasser oder kaltem Kräutertee ans Bett und vielleicht ein paar Vollkornkräcker. Dann hast du morgens schon etwas um den Magen zu beruhigen.

 

 


 

 

Heißhunger

 

 

 

  • Auch hier gilt 3 x am Tag LADD konform essen. Alle 2-3 Stunden eine gesunde Kleinigkeit essen, wie z.B. Vollkonkräcker, eine Portion Nüsse, etwas Gemüse oder Joghurt.
    Als eiweißreiche Zwischenmahlzeit eignet sich auch super unser VitaMoment Tassenkuchen oder die VitaMoment Protein Pancakes.
  • Die Zwischenmahlzeiten schützen vor Heißhungerattacken und versorgen den Körper stetig mit Nährstoffen- die er nun besonders braucht.
  • Viel stilles Wasser und Kräutertee trinken, ggf. auch mal zuckerfreie Softdrinks.
  • Lasse ansonsten einmal die Mikronährstoffe bei deinem Arzt checken (dadurch kommen häufig Heißhungerattacken- der Körper sucht bestimmte Nährstoffe).
  • Unser Tipp:
    Probiere doch einmal die VitaMoment Daily You Bitterstoff-Tropfen!
    Sie fördern die Verdauung, kurbeln den Stoffwechsel an und sind beliebt als Heißhungerbremse.

 

 


 

 

Energielosigkeit und Müdigkeit

 

 

 

  • Gönne dir frische Luft und Bewegung so oft es geht und es dir gut tut!
    Die Bewegung und die frische Luft bringen das Herz- Kreislaufsystem in Schwung, verbessern die Durchblutung und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
  • Genauso wichtig sind aber auch Ruhephasen und ausreichender und vor allem guter Schlaf.
  • Auch hier kann ein Mangel an Mikronährstoffen der Grund sein.

 

 


 

 

Strohiges Haar und brüchige Nägel

 

 

 

  • Lag schon vor der Schwangerschaft eine Unterversorgung an Nährstoffen vor, so kommt der Körper in der Schwangerschaft nicht ansatzweise mehr mit einer ausreichenden Versorgung hinterher. Das macht sich schnell in From von strohigem, brüchigem Haaren und brüchigen Nägeln bemerkbar. Oftmals steckt eine Mangelversorgung mit Vitamin C, Zink, B Vitaminen, Eisen und Omega 3 dahinter.
  • Unser Tipp:
    Schaue dir einmal das VitaMoment Frauengesundheits-Paket und den VitaMoment Immun-Komplex an! Darin findest du viele super wichtige Nährstoffe für dich für und dein Baby!

 

 


 

 


 

 

 3.  Ernährung in der Schwangerschaft und wichtige Mikronährstoffe

 

 

 

  • Auch hier heißt es: LADD konform essen! So ist dein Körper immer mit dem wichtigen Baustein Eiweiß, Nähr- und Vitalstoffen, komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und guten Fetten versorgt.
  • Die Zeit vor, während oder nach der Schwangerschaft ist
    KEINE ZEIT ZUM ABNEHMEN ODER HUNGERN!!!
  • Achte wirklich auf eine eiweißreiche Ernährung! Wir können es nicht oft genug betonen, weil es so wichtig ist! Eiweiß ist der Baustein allen Lebens! Esse mindestens 3 Portionen Eiweiß am Tag.
    Besonders gut geeignet ist mageres Geflügelfleisch, Fisch in allen Variationen, Käse und Milchprodukte/ Proteinshakes je nach Verträglichkeit und Hülsenfrüchte.
  • Viel Gemüse und zuckerarmes Obst liefern dir besonders viele Vitalstoffe und Vitamine. Gemüse kannst du auch super als Zwischenmahlzeit einbauen und es z.B. mit etwas Käse oder einem Quarkdip kombinieren.
  • Achte auf gute Kohlenhydrate aus Vollkorn und unverarbeiteten Produkten! Diese liefern dir nicht nur wertvolle Energie, sondern versorgen dich auch mit guten Ballaststoffen und halten den Blutzucker stabil.
  • Baue zu jeder Mahlzeit gute Fette (besonders Omega 3 haltig) ein, wie z.B. Kokosöl, Leinöl, Nüsse oder Samen. Sie liefern dir nicht nur selbst hochwertige Fettsäuren, sondern helfen dir auch bestimmte Nährstoffe aus der Nahrung besser aufzunehmen.
  • Schiebe gerne kleine gesunde Mahlzeiten zwischendurch ein (Quark, Nüsse, Joghurt, Apfel, Banane, Vollkorncracker), so kannst du Heißhungerattacken und Übelkeit vorbeugen.
  • Klare Regel: KEINEN Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee meiden
  • Nimm jegliche Art von medizinischen Tabletten nur nach ärztlicher Rücksprache ein!
  • Trinke viel stilles Wasser, Kräutertee und Ingwerwasser.
  • Sollte dein Darm etwas träge sein, können Magnesiumcitrat und Flohsamenschalen super helfen. Du kannst morgens direkt auf nüchternen Magen 2 TL Flohsamenschalen in ein Glas Wasser kurz einrühren und direkt trinken und/oder gebe 2 TL Magnesiumcitrat auf 1 Liter Wasser und trinke es ab Nachmittag. Das sollte deinen Darm wieder in Schwung bringen.
  • Verzichte auf scharfe Gewürze, wenn dein Magen-Darmtrakt streikt.
  • Die tägliche Einnahme von Magnesiumcitrat würden wir dir grundsätzlich empfehlen. Es ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen in deinem Körper beteiligt und kann z.B. auch bei schweren Beinen, Müdigkeit, Verspannungen, Heißhunger, usw. helfen.

 

 


 

 

 Wichtige Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

 

 

 

  • Eisen – hilft Infektionen vorzubeugen, unterstützt gegen Müdigkeit und Blutarmut, Baby nimmt besser zu.
  • Jod – hilft frühkindliche Entwicklungsstörungen vorzubeugen.
  • Omega 3 – EPA und DHA unterstützen die Entwicklung beim Baby.
  • Magnesiumcitrat – Energiehaushalt, Blutzuckerregulation, Muskel- und Nervenfunktion sowie die Entspannung der Gebärmutter während der Schwangerschaft, hilft Frühgeburten zu verhindern.  
  • Zink – senkt das Risiko von Fehl- und Frühgeburten, hilft Geburtsschäden vorzubeugen und unterstützt das normale Wachstum.
  • Kupfer –  Aufbau des Bindegewebes und der roten Blutkörperchen.
  • Vitamin C – schützt vor Infektionen.
  • Vitamin D – Knochenaufbau Mutter + Ungeborenes. Vitamin D hilft, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen. Aufnahme über die Nahrung schwierig – Sonnenlicht hilft. 
  • B-Vitamine
    B2, B3 und B12 Energiestoffwechsel
    B 1 Nervensystem, psychische Gesundheit, Haut, Haare und Nägel
    B5 mentale Leistungsfähigkeit, Nervensystem und die Hormonbalance
    B6 Verringerung von Müdigkeit, kognitive Funktionen, hilft bei Schwangerschaftsübelkeit (Beta HCG)
    B7 Haut und Haare
    B9 (Folsäure) – Zellteilung und Zellregeneration
    B12 Nervenfunktion, die Zellteilung und die Blutbildung (Anämie)4.  Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 


 

 

Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 

 

  • Halte ganz bewusst Pausen ein – Du musst niemandem beweisen, wie stark du bist!
  • Gönne dir viel Schlaf. In dieser Zeit kann dein Körper regenerieren, Kraft tanken und es ist wichtig für ein ausgeglichenes Hormonsystem. Gern dürfen das auch mal 10 Stunden Schlaf sein.
  • Gehe öfter am Tag eine Runde spazieren und genieße viel frische Luft!
    Das hält den Kreislauf und den Stoffwechsel aufrecht.
  • Achte darauf, dass du nicht zu lange sitzt und immer wieder aufstehst und dich etwas bewegst.
  • Probiere doch einmal Schwangerschaftsyoga aus! Es hat einen unglaublich positiven Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden- und das spürt auch dein Baby!
  • Treibe ruhig weiter Sport, das ist super. Aber achte auf das richtige Maß. Mache auch nur das, was du vorher schon gut konntest und dir Spaß gemacht hat. Höre hier explizit auf deinen Körper! Wenn du merkst es wird zu anstrengend oder du fühlst dich nicht wohl, dann lass es!
  • Es gibt extra Düfte für Schwangere (Kerzen, Stäbchen, Öle) die verschiedene Wirkungen wie z.B. Entspannung, Beruhigung oder Vitalisierung unterstützen sollen.
    Lavendel: wirkt bewiesenermaßen beruhigend auf das zentrale Nervensystem, fördert einen erholsamen Schlaf und lässt störende Gedanken verschwinden, kann die Symptome von Kopfschmerzen lindern.
    Melissen: gut gegen Bauchkrämpfe, hilft bei Angst- und leichten Panikzuständen.
    Rosen: positive Wirkung auf die Stimmung, hat einen äußerst entspannenden Effekt, auf die Innenseite der Schenkel gerieben entspannt es die Beckenmuskulatur.
    Mandarine, Zitrone, Grapefruit und Orange: fruchtige Aromen heben die Stimmung, wirken motivierend., machen morgens schön wach, auch gegen Übelkeit hilfreich.
  • Ätherische Öle sind pflanzlich und zugleich sehr potent. Stark anregende und durchblutungsfördernde ätherische Öle gilt es gänzlich zu vermeiden, da sie unter Umständen vorzeitige Wehen auslösen können. Dazu gehören Anis, Fenchel, Rosmarin Ct. Kampfer, Thymian Ct. Thymol, Gewürznelke, Oreganum, Salbei, Zimt, Thuja, Basilikum, Eisenkraut (Zitronenverbene) und Kardamom.
  • Auch kannst du dir Massagen (unbedingt beim Experten) und Wechselbäder gönnen. Diese können wunderbar bei Verspannungen, Rückenschmerzen oder schweren Beinen helfen.
  • Das wichtigste ist:
    Finde DEINEN eigenen Weg zwischen Entspannung und Anspannung! Höre auf dich und deinen Körper und probiere was dir gut tut!

 

 


 

 


 

 

3. Die zweite Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Wassereinlagerungen / Ödeme / Krampfadern (80 % der Frauen)
Was kannst du tun: 

 

 

 

  • Viel trinken (aktiviert das Lymphsystem).
  • Trinke keine entwässernden Tees! Diese fördern die Entgiftung, was nicht gut in der Schwangerschaft ist.
  • Ausgewogene Ernährung (viel Gemüse, Kräuter, EIWEISS, Kartoffeln).
  • Fitnessübungen und Schwangerschaftsgymnastik kann sehr gut helfen. Dazu findest du passende Übungen im Internet oder Frage deine Hebamme.
  • Wassertreten:
    Fülle die Badewanne bis knapp unter die Kniekehlen mit kaltem Leitungswasser. Stelle dich dann ins Wasser und schreite auf der Stelle. Bei jedem Schritt wird – wie im Storchengang – ein Bein komplett aus dem Wasser gezogen und dabei die Fußspitze nach unten gebeugt.
  • Schwimmen
  • Beine hochlagern (mehrmals tgl. 20-30 Minuten)
  • Wechselduschen
  • Massagen der Beine Richtung Herz, sie fördern und aktivieren den Rückfluss des Blutes.
  • Kompressionsstrümpfe entlasten die Venen und reduzieren Ödeme und Schwellungen. Zusätzlich können Kompressionsstrümpfe das Risiko von Venenentzündungen, Thrombosen und Krampfadern verringern. Das Tragen dieser Stümpfe macht daher bereits ab Beginn der Schwangerschaft Sinn. Du kannst sie dir von deinem Arzt verschreiben lassen.

 

 


 

 

Achtung bei Präeklampsie (Bluthochdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin):
Häufig auftretende Symptome sind Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Augenflimmern (also “Blitze” vor den Augen) oder Schwindel. Auch Übelkeit und Erbrechen kommen häufig vor. Manchmal kommt es bei einer bestimmten Form der Präeklampsie auch zu Schmerzen an der Leber, also im rechten Oberbauch.

 

 

 


 

 

  • Wassereinlagerungen gehen normalerweise nach der Geburt wieder zurück und sind meistens ungefährlich.
  • Krampfadern gehen nach der Geburt leider nicht wieder weg

 

 


 

 

Wadenkrämpfe / Muskelkrämpfe – was hilft

 

 

 

  • Waden und Muskelkrämpfe sind meistens die Folge von Magnesium-/Calciummangel, eher selten liegt ein eingeklemmter Nerv o. ä. vor.
  • Achte auf ein Gleichgewicht deiner Hormone, eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien.
  • Ergänze ggf. Kalium oder Salz, wenn du eine sehr gesunde, eher salzarme Ernährungsweise führst.
  • Führe Elektrolyte extra zu, dazu gehören bspw.: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Bikarbonat und Phosphat.

 

 


 

 

Gelenkschmerzen – was hilft?

 

 

 

  • Wärme, Ruhe, Entspannung:
    Gönne dir immer wieder etwas Entspannung. Lege dich z.B. mit einer Wärmflasche auf dein Sofa oder genieße ein entspannendes Bad mit einem pflegenden Badeöl wie Rose oder Lavendel.
  • Trage möglichst wenig und schon gar keine schweren Sachen!
  • Stillkissen oder Seitenlagekissen können auch sehr gut helfen, da sie die Gelenke entlasten und eine bessere Haltung unterstützen.
  • Halte dein Gewicht unter Kontrolle. Das heißt nicht dass du Hungern oder Abnehmen sollst, aber durch ungesundes Essen auch nicht mehr als normal zunehmen.
  • Achte auf ausreichend und dir gut tuende Bewegung wie Schwimmen, Yoga, Physiotheraphie und Schwangerschaftsgymnastik. Überlastete oder leicht entzündete Gelenke müssen durchblutet- also bewegt werden, um sich zu regenerieren.
  • Akupunktur / Ostheopatie können auch helfen.
  • Auch Homöopathie kann unterstützen.
  • Besonders wichtig sind Omega 3, OPC (wirken entzündungshemmend), B Vitamine und Glucosamin + Chondroitin.

 

 


 

 

Dehnungsstreifen – was hilft?

 

 

 

  • Großzügig einölen, nimm ein hochwertiges Bio Öl wie Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl oder Aloe Vera und trage es auf die feuchte Haut auf, wiederhole es mehrmals täglich.
  • Gesund und ausgewogen essen, auf gute Öle und Vitamin C achten.
  • SEHR VIEL TRINKEN (Wasser und Kräutertee)
  • Unser Tipp:
    Omega 3 (DHA und EPA), Zink, Vitamin C, Vitamin B Komplex

 

 


 

 

Sodbrennen / Druck im Magen – was hilft?

 

 

 

  • Trage bequeme und weite Kleidung, die den Bauch nicht einschnürt (keine Gürtel).
  • Lege dich am besten nicht unmittelbar nach dem Essen hin, laufe eher ein wenig herum oder mache einen kleinen Spaziergang, so kann das Essen ‚etwas absacken‘.
  • Esse am besten etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr, der sonst entstehende Druck im Magen mindert ansonsten auch noch die Schlafqualität.
  • Schlafe mit leicht erhöhtem Oberkörper, stütze dazu den Rücken und Schulterbereich mit Kissen ab.
  • Auch hier: sorge für regelmäßige Bewegung und frische Luft!
  • Unser Tipp:
    Nimm ein paar Nüsse und kaue sie zu Brei, also wirklich lange kauen und dann erst schlucken.

 

 


 

 


 

 

4. Geburt, Wochenbett und Stillzeit
Vorbereitung auf die Geburt (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Rechtzeitige Organisation hilft und ist für einen möglichst stressfreien Ablauf unglaublich wichtig! Unvorhergesehene Dinge kommen sowieso immer dazu und ein ‚perfekt‘ gibt es auch nicht. Eine gute Organisation verschafft dir auf jeden Fall mehr Ruhe und Gelassenheit, sowie einen guten Überblick über alles was für dich und dein Baby relevant ist.
  • Erstelle eine Checkliste mit allem was WIRKLICH WICHTIG (Bettchen, Windeln, Flasche) ist und vor Ort sein muss wenn das Baby da ist. Es muss definitiv nicht alles fertig sein, das geht auch gar nicht. Setze Prioritäten und überlege was für die Grundversorgung deines Babys und dich wirklich wichtig ist.
  • Suche dir rechtzeitig eine Hebamme bei der du dich gut aufgehoben fühlst.
  • Packe deinen Koffer mit allen “wichtigen” Utensilien  – ca. 4-6 Wochen vor dem Geburtstermin.
  • Gönne dir Sitzbäder, führe Dammmassagen durch, trinke “wehenfördernde” Tees und treffe Stillvorbereitung.
  • Versuche auf jeden Fall noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und ordentlich Kraft zu tanken bevor die Geburt ansteht.
  • Genieße ganz bewusst die letzten Stunden “alleine” und versuche zu relaxen.
  • Höre nicht auf ‚Horrorgeschichten‘ oder ‚die ultimativen Tipps und must have’s‘ von anderen. Es gibt Menschen die einen mit solchen Geschichten wirklich verunsichern und unter Druck setzen können. Sage dies ganz direkt! Sicher ist es auch wertvoll, hilfreiche Tipps von anderen zu bekommen und anzunehmen, solange du dich wohl fühlst. Aber lasse immer genug Raum für DEINE Erfahrungen und habe den Blick dafür, was DIR in der Situation gut tut und wichtig erscheint. Hier kannst du ruhig wortwörtlich auf ‚deinen Bauch‘ hören.
  • Gesunde Ernährung bleibt das A und O
  • Mache gerne regelmäßig Atemübungen, vielleicht auch einfache Yoga-Übungen zum Loslassen.
  • Achte auch hier wieder auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen – beuge jetzt nochmal einer Mangelversorgung vor!

 

 


 

 


 

 

Und dann… der große Tag… das Baby kommt!!!
Ein Feuerwerk aus Gefühlen und Emotionen erwartet dich. Wunderschön, aufregend und irre anstrengend zugleich!
Und dann ist alles ist auf einmal ganz anders

 

 

 


 

 


 

 

Das Wochenbett (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Das sogenannte Wochenbett, oder auch Kindbett genannt, ist die erste Zeit nach der Geburt eines Babys. Es bezieht Mutter und Kind gleichermaßen ein. In dieser Zeit soll man sich von den Strapazen der Geburt erholen und die Bindung zum Baby soll aufgebaut und gefestigt werden. Diese Zeit dient der Heilung, Regeneration und Ankunft im neuen Lebensabschnitt. Das Baby muss langsam in dieser Welt ankommen, Frau und Mann werden zu Mutter und Vater.
  • Diese Zeit (mind. 14 Tage – ca. 8 Wochen nach der Geburt) wird viel im Bett und auf dem Sofa mit dem Baby verbracht.
  • Eltern, Geschwister und Baby kommen gemeinsam in einem neuen Lebensabschnitt an und werden eine Familie.
  • Schaffe dir Zeit für die Stillroutine und lege das Baby regelmäßig an, das beugt auch einem Milchstau vor.
  • Sollte es doch zu einem Milchstau kommen:
    Lege das Baby weiterhin an. Dadurch kann die gestaute Milch abfließen und die Milchmenge sich den Bedürfnissen des Babys anpassen. Deshalb solltest du dein Baby mindestens alle zwei bis drei Stunden anlegen. Um den Milchfluss zu fördern, kann Wärme vor dem Stillen helfen, z.B. ein warmes Bad oder ein Kirschkernkissen.
  • In der Zeit nach der Geburt erfolgt die Rückbildung und das Abheilen der Geburtsverletzungen und/ oder entstandenen Brustentzündungen. Nehme dir auch hier die Zeit DICH zu pflegen.
  • WICHTIG: KEINE Diät/ Entgiftung in dieser Phase- es würde dem Baby schaden!
  • Gönne euch viel Ruhe und Schlaf und lerne den stressigen Alltag mit Baby zu meistern. Und das kostet auch öfter mal mehr Energie und Nerven. Daher ist es um so wichtiger, dir auch Zeit für Entspannung zu nehmen.
  • Habe viel Hautkontakt mit dem Baby, denn das fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen euch.
  • Informiere dich über Babymassage- sie wirken sich positiv auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind aus.
  • Weniger ist mehr! In dieser Zeit MUSST du überhaupt nichts! Weder zig Besuche machen um das Baby vorzustellen, noch ständig den Hausputz machen- vielleicht gönnst du dir für diese Zeit sogar eine Haushaltshilfe, etc.
  • Besonders jetzt musst du auch nicht immer perfekt aussehen! Nimm dir aber auch mal Zeit für DEIN ganz eigenes Wellnessprogramm, um dich einmal nur um DICH und dein Wohlbefinden zu kümmern!
  • Nimm auch Hilfe von Freunden und Verwandten an (ABER NUR VON DENEN, DIE NICHT ALLES ANDERS UND BESSER MACHEN WOLLEN)
  • Deine Hebamme hat nun die Funktion mind. 10 Tage nach der Geburt täglich nach dem rechten zu schauen.
  • Am Anfang reicht Bewegung im Haus/ Wohnung völlig aus und auch kurze Wege draußen sind völlig ausreichend. Diese kannst du langsam steigern und auch hier immer auf deinen Körper hören, damit du dich nicht überlastest.
  • Die Rückbildungskurse werden erst nach ca. 8 Wochen begonnen. Vorher reicht spazieren gehen absolut aus.

 

 


 

 

Ernährung während des Wochenbetts: 

 

 

 

  • Esse kräftigende Mahlzeiten, die deinen Magen-Darmtrakt nicht ärgern (Zwiebel, Knoblauch, starke Gewürze streichen) –
  • Kraftbrühen mit frischem Gemüse, magerem Fleisch und Kräutern sind super! Auch hier kannst du wunderbar auf die LADD Rezepte zurückgreifen.
  • Dein Kalorienbedarf erhöht sich von deinem Grundumsatz aus um 500 Kalorien am Tag.
  • SEHR SEHR VIEL KRÄUTERTEE und STILLES WASSER TRINKEN
  • Auch jetzt hast du einen großen Bedarf an fast allen Mikronährstoffen! Mache auch hier einen Bluttest wenn du unsicher bist oder dich irgendwie ‚komisch‘ fühlst. Eine Mangelversorgung kann auch jetzt schnell entstehen und würde sich negativ auf deine Gesundheit und die Gesundheit/ Entwicklung des Babys auswirken. Auch besteht die Gefahr durch eine schlechte Versorgung von großem Baby Blues/ Depressionen.
  • Hast du viel Lust auf Schokolade – das kann sehr gut auf einen Magnesiummangel hindeuten.
  • Auch Eisenmangel (durch den hohen Blutverlust zuvor) kommt häufig vor und sollte schnellstens behoben werden bevor eine Anämie (Blutarmut) entsteht.
  • Mach es dir in Sachen Kochen einfacher: Koche vor und friere es ein. Frage doch mal eine liebe Freundin oder Verwandte ob sie dir dabei hilft- so wird das Nützliche direkt mit einer schönen und gemeinsamen Zeit verbunden und auch der Spaß kommt nicht zu kurz!
  • Vielleicht kannst du dir auch Lebensmittel liefern lassen, viele Supermärkte bieten Lieferdienste an oder auch die Gemüsekiste.

 

 


 

 

Baby Blues – was hilft?

 

 

 

  • Du darfst weinen und loslassen. Das gehört dazu und ist ebenso wichtig für dein Wohlbefinden, dass du diese Emotionen einfach heraus lässt.
  • Auch hier hilft Ruhe und Schlaf damit dein Körper neue Energie gewinnen kann
  • Oft kommt auch einiges anders als erwartet. Auch hier heißt es Anspruch “runterschrauben” – lerne die neue Situation zu akzeptieren und in ihr zurecht zu finden.
  • Ganz wichtig ist es, dass du dich jemandem anvertraust, es ist total okay, dass du so fühlst, wie du dich fühlst.
  • Verstelle dich vor allem nicht und lasse nur Personen an dich ran, die es gut mir dir meinen und dir auch gut tun!
  • Lass dir ruhig helfen, egal ob von Freunden, aber auch einem Experten- der oft eine größere Hilfe sein kann
  • Und vor allem: Kuschel VIEEEEEEL mit deinem Baby!
  • Fülle deine Mikronährstoffspeicher wieder auf.
  • Achte auch weiterhin auf die 47 Bausteine, ein hier auftretender Mangel hat auch auf deine psychische Verfassung einen negativen Einfluss.
  • Lasse deinen Hormonstatus auf jeden Fall bei deinem Frauenarzt prüfen und auch deine Schilddrüsenwerte solltest du testen lassen.
  • Auch die weitere Nachsorge ist in jedem Fall ernst zu nehmen.

 

 


 

 

Stillzeit – Was fördert die Milchbildung?

 

 

 

  • Versuche Stress bestmöglich zu verringern – sorge für Ruhe, Schlaf und Entspannung.
  • Handel bei einer Brustentzündung sofort und suche deinen Arzt auf.
  • Sobald du Zuhause bist, solltest du den Still BH ausziehen, das entspannt die Brust und entspannt den gesamten Rückenbereich und verbessert den Lymphfluss in diesem Bereich.
  • Sollte die Brust doch sehr schmerzen, ist es absolut ok doch mal ein Fläschchen zu geben, das löst in vielen Fällen die Spannung und man kann dann normal weiter stillen.
  • Und auch hier heißt es weiterhin: Viel und häufig trinken!
  • Häufiges Anlegen fördert die Milchbildung und gebe am besten beide Brustseiten pro Mahlzeit.
  • Gewürze wie Anis, Fenchel, Kümmel, Kreuzkümmel, Brennnesselblätter fördern die Milchbildung und Verdauung, diese sogenannten “Milchbildungstees” erhältst du in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien oder Internet.
  • Getreide wie Hafer, Hirse und Gerste oder auch Getreidekaffee aus Malz oder Zichorie wirken unterstützend.
  • Bei Mandeln und anderen Nüssen darfst du ruhig zugreifen
  • Vermeide Pfefferminze, Salbei, Petersilie, saure, blähende und scharfe Lebensmittel

 

 


 

 

Artikel, Videos und andere Quellen

 

 

 

Unsere Empfehlung: VitaMoment Frauengesundheits-Paket
Beitrag: Blutbild und Blutwerte
Bücher und Ratgeber: Stadelmann Ratgeber
Online Apotheke: Bahnhof Apotheke
Yoga für Mama und Baby: Yoga Mama Buddha Baby
Bio Tee von Pukka: Mutterzauber Stillen

 

Informatives zu bestimmten Nährstoffen:
Artikel: Die 47 Bausteine der Ernährung
Artikel: 31 Antworten zum Magnesiumcitrat-Pulver
Artikel: Zinkmangel: Symptome und Lösungen
Artikel: Eisenmangel: Symptome, Ursachen und Lösungen
Artikel: Vitamin-D-Mangel: Mehr Lebensqualität mit dem Sonnenvitamin
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – für ein fittes Gehirn! Teil 1
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – wie gesund ist Fischöl wirklich? Teil 2

 

Artikel: Sind Nahrungsergänzungsmittel für Kinder notwendig?

 

  • wichtige Tipps rund um das Thema Ernährung, Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden für die Planung einer Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und der Stillzeit für Mutter und Baby

 

 

  • welche Vitamine und Mineralstoffe in der Planung, in der Schwangerschaft selbst und in der Stillzeit essentiell für die Gesundheit und Entwicklung von Mutter und Baby sind

 

 

  • Tipps und Anregungen für das körperliche Wohlbefinden in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft

 

 

 

 


 

 

Details

 

 

 

1.  Du planst eine Schwangerschaft

 

 

 

  • Suche dir einen guten und kompetenten Frauenarzt, bei dem du dich wirklich gut aufgehoben fühlst!
  • Lasse bei diesem Arzt deine Blutwerte in einem großen Blutbild checken. Es gibt einige Blutwerte wie z.B. Selen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Hier macht es aber definitiv Sinn diese Kosten zu übernehmen und somit wirklich alle relevanten Werte bestimmen zu können.
  • Sollten bei dem Blutbild bestimmte Werte eine Mangelversorgung zeigen, bespreche dies auf jeden Fall mit deinem Arzt.
    Informiere dich dann, in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorhanden sind und baue sie gezielt in deine Ernährung ein. Nimm auch hier die Ernährungsleitlinien von LADD als Orientierung.
    Sollten bestimmte Werte in einem sehr niedrigen Bereich liegen, kannst du außerdem beginnen diese Nährstoffe über Nahrungsergänzungsmittel in einen optimalen Bereich zu bringen.
  • Besonders Ratsam: Vitamin D, Vitamin B Komplex, Omega 3 und Magnesiumcitrat als Kur vorab
  • Lasse in diesem Zug auch deine Hormone checken!
  • Besonders wichtig ist auch eine gut funktionierende und gesunde Schilddrüse. Dies solltest du bei einem Arzt speziell für die Schilddrüse untersuchen lassen.
    Hast du eine Schilddrüsenfehlfunktion (Unterfunktion, Hashimoto), dann lasse die Werte einmal aktuell prüfen, damit du mit den Schilddrüsenmedikamenten optimal eingestellt bist. Auch hier kannst du deinen Körper wunderbar mit Selen und Jod als Nahrungsergänzugsmittel unterstützen.
  • Unser Tipp:
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur bereiten dich top auf die Schwangerschaft vor!
    WICHTIG!
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur darf NIEMALS während der Schwangerschaft oder der Stillzeit gemacht werden – nur in der Planungsphase, in der du definitiv noch nicht schwanger bist.

 

 


 

 


 

 

Es gibt nichts individuellereres als eine Schwangerschaft! Sogar jede einzelne Schwangerschaft an sich ist ganz unterschiedlich.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass du wortwortlich ‚auf dein Bauchgefühl‘ hörst!

 

 

 


 

 


 

 

2.  Die erste Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Übelkeit

 

 

 

  • Hier kann es auf Grund der gesamten körperlichen Umstellung vermehrt zu Übelkeit kommen. Sollte diese zu heftig werden und somit auch eine zu geringe Aufnahme von Nährstoffen die Folge sein, spreche auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt! Auch hier kann ein Hormoncheck helfen.
  • Sehr hilfreich kann es auch sein, keine zu großen Portionen auf einmal zu essen und besser alle 2-3 Stunden eine gesunde Zwischenmahlzeit zu essen. Somit ist der Magen nicht so stark gefüllt und belastet und auch der Blutzucker bleibt stabil.
    Achte streng darauf, was du wirklich gut verträgst! Milchprodukte zum Beispiel können vielleicht schwierig sein, verträgst du sie nicht gut- lasse sie weg! Mache es auch genau so mit anderen Lebensmitteln.
  • Trinke Kräutertees in allen möglichen Variationen- auch kalt. Ingwerwasser wirkt auch sehr positiv auf den Magen. Mache dir einfach eine große Kanne fertig und trinke sie nach und nach über den Tag.
  • Gönne dir Ruhephasen und schaffe eine langsame Aufstehroutine am Morgen. Versuche öfter einmal am Tag die Beine hochzulegen und auch nach dem Essen noch eine kleine Pause zu haben. Stelle dir auch am besten immer eine Flasche mit stillem Wasser oder kaltem Kräutertee ans Bett und vielleicht ein paar Vollkornkräcker. Dann hast du morgens schon etwas um den Magen zu beruhigen.

 

 


 

 

Heißhunger

 

 

 

  • Auch hier gilt 3 x am Tag LADD konform essen. Alle 2-3 Stunden eine gesunde Kleinigkeit essen, wie z.B. Vollkonkräcker, eine Portion Nüsse, etwas Gemüse oder Joghurt.
    Als eiweißreiche Zwischenmahlzeit eignet sich auch super unser VitaMoment Tassenkuchen oder die VitaMoment Protein Pancakes.
  • Die Zwischenmahlzeiten schützen vor Heißhungerattacken und versorgen den Körper stetig mit Nährstoffen- die er nun besonders braucht.
  • Viel stilles Wasser und Kräutertee trinken, ggf. auch mal zuckerfreie Softdrinks.
  • Lasse ansonsten einmal die Mikronährstoffe bei deinem Arzt checken (dadurch kommen häufig Heißhungerattacken- der Körper sucht bestimmte Nährstoffe).
  • Unser Tipp:
    Probiere doch einmal die VitaMoment Daily You Bitterstoff-Tropfen!
    Sie fördern die Verdauung, kurbeln den Stoffwechsel an und sind beliebt als Heißhungerbremse.

 

 


 

 

Energielosigkeit und Müdigkeit

 

 

 

  • Gönne dir frische Luft und Bewegung so oft es geht und es dir gut tut!
    Die Bewegung und die frische Luft bringen das Herz- Kreislaufsystem in Schwung, verbessern die Durchblutung und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
  • Genauso wichtig sind aber auch Ruhephasen und ausreichender und vor allem guter Schlaf.
  • Auch hier kann ein Mangel an Mikronährstoffen der Grund sein.

 

 


 

 

Strohiges Haar und brüchige Nägel

 

 

 

  • Lag schon vor der Schwangerschaft eine Unterversorgung an Nährstoffen vor, so kommt der Körper in der Schwangerschaft nicht ansatzweise mehr mit einer ausreichenden Versorgung hinterher. Das macht sich schnell in From von strohigem, brüchigem Haaren und brüchigen Nägeln bemerkbar. Oftmals steckt eine Mangelversorgung mit Vitamin C, Zink, B Vitaminen, Eisen und Omega 3 dahinter.
  • Unser Tipp:
    Schaue dir einmal das VitaMoment Frauengesundheits-Paket und den VitaMoment Immun-Komplex an! Darin findest du viele super wichtige Nährstoffe für dich für und dein Baby!

 

 


 

 


 

 

 3.  Ernährung in der Schwangerschaft und wichtige Mikronährstoffe

 

 

 

  • Auch hier heißt es: LADD konform essen! So ist dein Körper immer mit dem wichtigen Baustein Eiweiß, Nähr- und Vitalstoffen, komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und guten Fetten versorgt.
  • Die Zeit vor, während oder nach der Schwangerschaft ist
    KEINE ZEIT ZUM ABNEHMEN ODER HUNGERN!!!
  • Achte wirklich auf eine eiweißreiche Ernährung! Wir können es nicht oft genug betonen, weil es so wichtig ist! Eiweiß ist der Baustein allen Lebens! Esse mindestens 3 Portionen Eiweiß am Tag.
    Besonders gut geeignet ist mageres Geflügelfleisch, Fisch in allen Variationen, Käse und Milchprodukte/ Proteinshakes je nach Verträglichkeit und Hülsenfrüchte.
  • Viel Gemüse und zuckerarmes Obst liefern dir besonders viele Vitalstoffe und Vitamine. Gemüse kannst du auch super als Zwischenmahlzeit einbauen und es z.B. mit etwas Käse oder einem Quarkdip kombinieren.
  • Achte auf gute Kohlenhydrate aus Vollkorn und unverarbeiteten Produkten! Diese liefern dir nicht nur wertvolle Energie, sondern versorgen dich auch mit guten Ballaststoffen und halten den Blutzucker stabil.
  • Baue zu jeder Mahlzeit gute Fette (besonders Omega 3 haltig) ein, wie z.B. Kokosöl, Leinöl, Nüsse oder Samen. Sie liefern dir nicht nur selbst hochwertige Fettsäuren, sondern helfen dir auch bestimmte Nährstoffe aus der Nahrung besser aufzunehmen.
  • Schiebe gerne kleine gesunde Mahlzeiten zwischendurch ein (Quark, Nüsse, Joghurt, Apfel, Banane, Vollkorncracker), so kannst du Heißhungerattacken und Übelkeit vorbeugen.
  • Klare Regel: KEINEN Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee meiden
  • Nimm jegliche Art von medizinischen Tabletten nur nach ärztlicher Rücksprache ein!
  • Trinke viel stilles Wasser, Kräutertee und Ingwerwasser.
  • Sollte dein Darm etwas träge sein, können Magnesiumcitrat und Flohsamenschalen super helfen. Du kannst morgens direkt auf nüchternen Magen 2 TL Flohsamenschalen in ein Glas Wasser kurz einrühren und direkt trinken und/oder gebe 2 TL Magnesiumcitrat auf 1 Liter Wasser und trinke es ab Nachmittag. Das sollte deinen Darm wieder in Schwung bringen.
  • Verzichte auf scharfe Gewürze, wenn dein Magen-Darmtrakt streikt.
  • Die tägliche Einnahme von Magnesiumcitrat würden wir dir grundsätzlich empfehlen. Es ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen in deinem Körper beteiligt und kann z.B. auch bei schweren Beinen, Müdigkeit, Verspannungen, Heißhunger, usw. helfen.

 

 


 

 

 Wichtige Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

 

 

 

  • Eisen – hilft Infektionen vorzubeugen, unterstützt gegen Müdigkeit und Blutarmut, Baby nimmt besser zu.
  • Jod – hilft frühkindliche Entwicklungsstörungen vorzubeugen.
  • Omega 3 – EPA und DHA unterstützen die Entwicklung beim Baby.
  • Magnesiumcitrat – Energiehaushalt, Blutzuckerregulation, Muskel- und Nervenfunktion sowie die Entspannung der Gebärmutter während der Schwangerschaft, hilft Frühgeburten zu verhindern.  
  • Zink – senkt das Risiko von Fehl- und Frühgeburten, hilft Geburtsschäden vorzubeugen und unterstützt das normale Wachstum.
  • Kupfer –  Aufbau des Bindegewebes und der roten Blutkörperchen.
  • Vitamin C – schützt vor Infektionen.
  • Vitamin D – Knochenaufbau Mutter + Ungeborenes. Vitamin D hilft, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen. Aufnahme über die Nahrung schwierig – Sonnenlicht hilft. 
  • B-Vitamine
    B2, B3 und B12 Energiestoffwechsel
    B 1 Nervensystem, psychische Gesundheit, Haut, Haare und Nägel
    B5 mentale Leistungsfähigkeit, Nervensystem und die Hormonbalance
    B6 Verringerung von Müdigkeit, kognitive Funktionen, hilft bei Schwangerschaftsübelkeit (Beta HCG)
    B7 Haut und Haare
    B9 (Folsäure) – Zellteilung und Zellregeneration
    B12 Nervenfunktion, die Zellteilung und die Blutbildung (Anämie)4.  Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 


 

 

Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 

 

  • Halte ganz bewusst Pausen ein – Du musst niemandem beweisen, wie stark du bist!
  • Gönne dir viel Schlaf. In dieser Zeit kann dein Körper regenerieren, Kraft tanken und es ist wichtig für ein ausgeglichenes Hormonsystem. Gern dürfen das auch mal 10 Stunden Schlaf sein.
  • Gehe öfter am Tag eine Runde spazieren und genieße viel frische Luft!
    Das hält den Kreislauf und den Stoffwechsel aufrecht.
  • Achte darauf, dass du nicht zu lange sitzt und immer wieder aufstehst und dich etwas bewegst.
  • Probiere doch einmal Schwangerschaftsyoga aus! Es hat einen unglaublich positiven Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden- und das spürt auch dein Baby!
  • Treibe ruhig weiter Sport, das ist super. Aber achte auf das richtige Maß. Mache auch nur das, was du vorher schon gut konntest und dir Spaß gemacht hat. Höre hier explizit auf deinen Körper! Wenn du merkst es wird zu anstrengend oder du fühlst dich nicht wohl, dann lass es!
  • Es gibt extra Düfte für Schwangere (Kerzen, Stäbchen, Öle) die verschiedene Wirkungen wie z.B. Entspannung, Beruhigung oder Vitalisierung unterstützen sollen.
    Lavendel: wirkt bewiesenermaßen beruhigend auf das zentrale Nervensystem, fördert einen erholsamen Schlaf und lässt störende Gedanken verschwinden, kann die Symptome von Kopfschmerzen lindern.
    Melissen: gut gegen Bauchkrämpfe, hilft bei Angst- und leichten Panikzuständen.
    Rosen: positive Wirkung auf die Stimmung, hat einen äußerst entspannenden Effekt, auf die Innenseite der Schenkel gerieben entspannt es die Beckenmuskulatur.
    Mandarine, Zitrone, Grapefruit und Orange: fruchtige Aromen heben die Stimmung, wirken motivierend., machen morgens schön wach, auch gegen Übelkeit hilfreich.
  • Ätherische Öle sind pflanzlich und zugleich sehr potent. Stark anregende und durchblutungsfördernde ätherische Öle gilt es gänzlich zu vermeiden, da sie unter Umständen vorzeitige Wehen auslösen können. Dazu gehören Anis, Fenchel, Rosmarin Ct. Kampfer, Thymian Ct. Thymol, Gewürznelke, Oreganum, Salbei, Zimt, Thuja, Basilikum, Eisenkraut (Zitronenverbene) und Kardamom.
  • Auch kannst du dir Massagen (unbedingt beim Experten) und Wechselbäder gönnen. Diese können wunderbar bei Verspannungen, Rückenschmerzen oder schweren Beinen helfen.
  • Das wichtigste ist:
    Finde DEINEN eigenen Weg zwischen Entspannung und Anspannung! Höre auf dich und deinen Körper und probiere was dir gut tut!

 

 


 

 


 

 

3. Die zweite Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Wassereinlagerungen / Ödeme / Krampfadern (80 % der Frauen)
Was kannst du tun: 

 

 

 

  • Viel trinken (aktiviert das Lymphsystem).
  • Trinke keine entwässernden Tees! Diese fördern die Entgiftung, was nicht gut in der Schwangerschaft ist.
  • Ausgewogene Ernährung (viel Gemüse, Kräuter, EIWEISS, Kartoffeln).
  • Fitnessübungen und Schwangerschaftsgymnastik kann sehr gut helfen. Dazu findest du passende Übungen im Internet oder Frage deine Hebamme.
  • Wassertreten:
    Fülle die Badewanne bis knapp unter die Kniekehlen mit kaltem Leitungswasser. Stelle dich dann ins Wasser und schreite auf der Stelle. Bei jedem Schritt wird – wie im Storchengang – ein Bein komplett aus dem Wasser gezogen und dabei die Fußspitze nach unten gebeugt.
  • Schwimmen
  • Beine hochlagern (mehrmals tgl. 20-30 Minuten)
  • Wechselduschen
  • Massagen der Beine Richtung Herz, sie fördern und aktivieren den Rückfluss des Blutes.
  • Kompressionsstrümpfe entlasten die Venen und reduzieren Ödeme und Schwellungen. Zusätzlich können Kompressionsstrümpfe das Risiko von Venenentzündungen, Thrombosen und Krampfadern verringern. Das Tragen dieser Stümpfe macht daher bereits ab Beginn der Schwangerschaft Sinn. Du kannst sie dir von deinem Arzt verschreiben lassen.

 

 


 

 

Achtung bei Präeklampsie (Bluthochdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin):
Häufig auftretende Symptome sind Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Augenflimmern (also “Blitze” vor den Augen) oder Schwindel. Auch Übelkeit und Erbrechen kommen häufig vor. Manchmal kommt es bei einer bestimmten Form der Präeklampsie auch zu Schmerzen an der Leber, also im rechten Oberbauch.

 

 

 


 

 

  • Wassereinlagerungen gehen normalerweise nach der Geburt wieder zurück und sind meistens ungefährlich.
  • Krampfadern gehen nach der Geburt leider nicht wieder weg

 

 


 

 

Wadenkrämpfe / Muskelkrämpfe – was hilft

 

 

 

  • Waden und Muskelkrämpfe sind meistens die Folge von Magnesium-/Calciummangel, eher selten liegt ein eingeklemmter Nerv o. ä. vor.
  • Achte auf ein Gleichgewicht deiner Hormone, eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien.
  • Ergänze ggf. Kalium oder Salz, wenn du eine sehr gesunde, eher salzarme Ernährungsweise führst.
  • Führe Elektrolyte extra zu, dazu gehören bspw.: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Bikarbonat und Phosphat.

 

 


 

 

Gelenkschmerzen – was hilft?

 

 

 

  • Wärme, Ruhe, Entspannung:
    Gönne dir immer wieder etwas Entspannung. Lege dich z.B. mit einer Wärmflasche auf dein Sofa oder genieße ein entspannendes Bad mit einem pflegenden Badeöl wie Rose oder Lavendel.
  • Trage möglichst wenig und schon gar keine schweren Sachen!
  • Stillkissen oder Seitenlagekissen können auch sehr gut helfen, da sie die Gelenke entlasten und eine bessere Haltung unterstützen.
  • Halte dein Gewicht unter Kontrolle. Das heißt nicht dass du Hungern oder Abnehmen sollst, aber durch ungesundes Essen auch nicht mehr als normal zunehmen.
  • Achte auf ausreichend und dir gut tuende Bewegung wie Schwimmen, Yoga, Physiotheraphie und Schwangerschaftsgymnastik. Überlastete oder leicht entzündete Gelenke müssen durchblutet- also bewegt werden, um sich zu regenerieren.
  • Akupunktur / Ostheopatie können auch helfen.
  • Auch Homöopathie kann unterstützen.
  • Besonders wichtig sind Omega 3, OPC (wirken entzündungshemmend), B Vitamine und Glucosamin + Chondroitin.

 

 


 

 

Dehnungsstreifen – was hilft?

 

 

 

  • Großzügig einölen, nimm ein hochwertiges Bio Öl wie Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl oder Aloe Vera und trage es auf die feuchte Haut auf, wiederhole es mehrmals täglich.
  • Gesund und ausgewogen essen, auf gute Öle und Vitamin C achten.
  • SEHR VIEL TRINKEN (Wasser und Kräutertee)
  • Unser Tipp:
    Omega 3 (DHA und EPA), Zink, Vitamin C, Vitamin B Komplex

 

 


 

 

Sodbrennen / Druck im Magen – was hilft?

 

 

 

  • Trage bequeme und weite Kleidung, die den Bauch nicht einschnürt (keine Gürtel).
  • Lege dich am besten nicht unmittelbar nach dem Essen hin, laufe eher ein wenig herum oder mache einen kleinen Spaziergang, so kann das Essen ‚etwas absacken‘.
  • Esse am besten etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr, der sonst entstehende Druck im Magen mindert ansonsten auch noch die Schlafqualität.
  • Schlafe mit leicht erhöhtem Oberkörper, stütze dazu den Rücken und Schulterbereich mit Kissen ab.
  • Auch hier: sorge für regelmäßige Bewegung und frische Luft!
  • Unser Tipp:
    Nimm ein paar Nüsse und kaue sie zu Brei, also wirklich lange kauen und dann erst schlucken.

 

 


 

 


 

 

4. Geburt, Wochenbett und Stillzeit
Vorbereitung auf die Geburt (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Rechtzeitige Organisation hilft und ist für einen möglichst stressfreien Ablauf unglaublich wichtig! Unvorhergesehene Dinge kommen sowieso immer dazu und ein ‚perfekt‘ gibt es auch nicht. Eine gute Organisation verschafft dir auf jeden Fall mehr Ruhe und Gelassenheit, sowie einen guten Überblick über alles was für dich und dein Baby relevant ist.
  • Erstelle eine Checkliste mit allem was WIRKLICH WICHTIG (Bettchen, Windeln, Flasche) ist und vor Ort sein muss wenn das Baby da ist. Es muss definitiv nicht alles fertig sein, das geht auch gar nicht. Setze Prioritäten und überlege was für die Grundversorgung deines Babys und dich wirklich wichtig ist.
  • Suche dir rechtzeitig eine Hebamme bei der du dich gut aufgehoben fühlst.
  • Packe deinen Koffer mit allen “wichtigen” Utensilien  – ca. 4-6 Wochen vor dem Geburtstermin.
  • Gönne dir Sitzbäder, führe Dammmassagen durch, trinke “wehenfördernde” Tees und treffe Stillvorbereitung.
  • Versuche auf jeden Fall noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und ordentlich Kraft zu tanken bevor die Geburt ansteht.
  • Genieße ganz bewusst die letzten Stunden “alleine” und versuche zu relaxen.
  • Höre nicht auf ‚Horrorgeschichten‘ oder ‚die ultimativen Tipps und must have’s‘ von anderen. Es gibt Menschen die einen mit solchen Geschichten wirklich verunsichern und unter Druck setzen können. Sage dies ganz direkt! Sicher ist es auch wertvoll, hilfreiche Tipps von anderen zu bekommen und anzunehmen, solange du dich wohl fühlst. Aber lasse immer genug Raum für DEINE Erfahrungen und habe den Blick dafür, was DIR in der Situation gut tut und wichtig erscheint. Hier kannst du ruhig wortwörtlich auf ‚deinen Bauch‘ hören.
  • Gesunde Ernährung bleibt das A und O
  • Mache gerne regelmäßig Atemübungen, vielleicht auch einfache Yoga-Übungen zum Loslassen.
  • Achte auch hier wieder auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen – beuge jetzt nochmal einer Mangelversorgung vor!

 

 


 

 


 

 

Und dann… der große Tag… das Baby kommt!!!
Ein Feuerwerk aus Gefühlen und Emotionen erwartet dich. Wunderschön, aufregend und irre anstrengend zugleich!
Und dann ist alles ist auf einmal ganz anders

 

 

 


 

 


 

 

Das Wochenbett (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Das sogenannte Wochenbett, oder auch Kindbett genannt, ist die erste Zeit nach der Geburt eines Babys. Es bezieht Mutter und Kind gleichermaßen ein. In dieser Zeit soll man sich von den Strapazen der Geburt erholen und die Bindung zum Baby soll aufgebaut und gefestigt werden. Diese Zeit dient der Heilung, Regeneration und Ankunft im neuen Lebensabschnitt. Das Baby muss langsam in dieser Welt ankommen, Frau und Mann werden zu Mutter und Vater.
  • Diese Zeit (mind. 14 Tage – ca. 8 Wochen nach der Geburt) wird viel im Bett und auf dem Sofa mit dem Baby verbracht.
  • Eltern, Geschwister und Baby kommen gemeinsam in einem neuen Lebensabschnitt an und werden eine Familie.
  • Schaffe dir Zeit für die Stillroutine und lege das Baby regelmäßig an, das beugt auch einem Milchstau vor.
  • Sollte es doch zu einem Milchstau kommen:
    Lege das Baby weiterhin an. Dadurch kann die gestaute Milch abfließen und die Milchmenge sich den Bedürfnissen des Babys anpassen. Deshalb solltest du dein Baby mindestens alle zwei bis drei Stunden anlegen. Um den Milchfluss zu fördern, kann Wärme vor dem Stillen helfen, z.B. ein warmes Bad oder ein Kirschkernkissen.
  • In der Zeit nach der Geburt erfolgt die Rückbildung und das Abheilen der Geburtsverletzungen und/ oder entstandenen Brustentzündungen. Nehme dir auch hier die Zeit DICH zu pflegen.
  • WICHTIG: KEINE Diät/ Entgiftung in dieser Phase- es würde dem Baby schaden!
  • Gönne euch viel Ruhe und Schlaf und lerne den stressigen Alltag mit Baby zu meistern. Und das kostet auch öfter mal mehr Energie und Nerven. Daher ist es um so wichtiger, dir auch Zeit für Entspannung zu nehmen.
  • Habe viel Hautkontakt mit dem Baby, denn das fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen euch.
  • Informiere dich über Babymassage- sie wirken sich positiv auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind aus.
  • Weniger ist mehr! In dieser Zeit MUSST du überhaupt nichts! Weder zig Besuche machen um das Baby vorzustellen, noch ständig den Hausputz machen- vielleicht gönnst du dir für diese Zeit sogar eine Haushaltshilfe, etc.
  • Besonders jetzt musst du auch nicht immer perfekt aussehen! Nimm dir aber auch mal Zeit für DEIN ganz eigenes Wellnessprogramm, um dich einmal nur um DICH und dein Wohlbefinden zu kümmern!
  • Nimm auch Hilfe von Freunden und Verwandten an (ABER NUR VON DENEN, DIE NICHT ALLES ANDERS UND BESSER MACHEN WOLLEN)
  • Deine Hebamme hat nun die Funktion mind. 10 Tage nach der Geburt täglich nach dem rechten zu schauen.
  • Am Anfang reicht Bewegung im Haus/ Wohnung völlig aus und auch kurze Wege draußen sind völlig ausreichend. Diese kannst du langsam steigern und auch hier immer auf deinen Körper hören, damit du dich nicht überlastest.
  • Die Rückbildungskurse werden erst nach ca. 8 Wochen begonnen. Vorher reicht spazieren gehen absolut aus.

 

 


 

 

Ernährung während des Wochenbetts: 

 

 

 

  • Esse kräftigende Mahlzeiten, die deinen Magen-Darmtrakt nicht ärgern (Zwiebel, Knoblauch, starke Gewürze streichen) –
  • Kraftbrühen mit frischem Gemüse, magerem Fleisch und Kräutern sind super! Auch hier kannst du wunderbar auf die LADD Rezepte zurückgreifen.
  • Dein Kalorienbedarf erhöht sich von deinem Grundumsatz aus um 500 Kalorien am Tag.
  • SEHR SEHR VIEL KRÄUTERTEE und STILLES WASSER TRINKEN
  • Auch jetzt hast du einen großen Bedarf an fast allen Mikronährstoffen! Mache auch hier einen Bluttest wenn du unsicher bist oder dich irgendwie ‚komisch‘ fühlst. Eine Mangelversorgung kann auch jetzt schnell entstehen und würde sich negativ auf deine Gesundheit und die Gesundheit/ Entwicklung des Babys auswirken. Auch besteht die Gefahr durch eine schlechte Versorgung von großem Baby Blues/ Depressionen.
  • Hast du viel Lust auf Schokolade – das kann sehr gut auf einen Magnesiummangel hindeuten.
  • Auch Eisenmangel (durch den hohen Blutverlust zuvor) kommt häufig vor und sollte schnellstens behoben werden bevor eine Anämie (Blutarmut) entsteht.
  • Mach es dir in Sachen Kochen einfacher: Koche vor und friere es ein. Frage doch mal eine liebe Freundin oder Verwandte ob sie dir dabei hilft- so wird das Nützliche direkt mit einer schönen und gemeinsamen Zeit verbunden und auch der Spaß kommt nicht zu kurz!
  • Vielleicht kannst du dir auch Lebensmittel liefern lassen, viele Supermärkte bieten Lieferdienste an oder auch die Gemüsekiste.

 

 


 

 

Baby Blues – was hilft?

 

 

 

  • Du darfst weinen und loslassen. Das gehört dazu und ist ebenso wichtig für dein Wohlbefinden, dass du diese Emotionen einfach heraus lässt.
  • Auch hier hilft Ruhe und Schlaf damit dein Körper neue Energie gewinnen kann
  • Oft kommt auch einiges anders als erwartet. Auch hier heißt es Anspruch “runterschrauben” – lerne die neue Situation zu akzeptieren und in ihr zurecht zu finden.
  • Ganz wichtig ist es, dass du dich jemandem anvertraust, es ist total okay, dass du so fühlst, wie du dich fühlst.
  • Verstelle dich vor allem nicht und lasse nur Personen an dich ran, die es gut mir dir meinen und dir auch gut tun!
  • Lass dir ruhig helfen, egal ob von Freunden, aber auch einem Experten- der oft eine größere Hilfe sein kann
  • Und vor allem: Kuschel VIEEEEEEL mit deinem Baby!
  • Fülle deine Mikronährstoffspeicher wieder auf.
  • Achte auch weiterhin auf die 47 Bausteine, ein hier auftretender Mangel hat auch auf deine psychische Verfassung einen negativen Einfluss.
  • Lasse deinen Hormonstatus auf jeden Fall bei deinem Frauenarzt prüfen und auch deine Schilddrüsenwerte solltest du testen lassen.
  • Auch die weitere Nachsorge ist in jedem Fall ernst zu nehmen.

 

 


 

 

Stillzeit – Was fördert die Milchbildung?

 

 

 

  • Versuche Stress bestmöglich zu verringern – sorge für Ruhe, Schlaf und Entspannung.
  • Handel bei einer Brustentzündung sofort und suche deinen Arzt auf.
  • Sobald du Zuhause bist, solltest du den Still BH ausziehen, das entspannt die Brust und entspannt den gesamten Rückenbereich und verbessert den Lymphfluss in diesem Bereich.
  • Sollte die Brust doch sehr schmerzen, ist es absolut ok doch mal ein Fläschchen zu geben, das löst in vielen Fällen die Spannung und man kann dann normal weiter stillen.
  • Und auch hier heißt es weiterhin: Viel und häufig trinken!
  • Häufiges Anlegen fördert die Milchbildung und gebe am besten beide Brustseiten pro Mahlzeit.
  • Gewürze wie Anis, Fenchel, Kümmel, Kreuzkümmel, Brennnesselblätter fördern die Milchbildung und Verdauung, diese sogenannten “Milchbildungstees” erhältst du in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien oder Internet.
  • Getreide wie Hafer, Hirse und Gerste oder auch Getreidekaffee aus Malz oder Zichorie wirken unterstützend.
  • Bei Mandeln und anderen Nüssen darfst du ruhig zugreifen
  • Vermeide Pfefferminze, Salbei, Petersilie, saure, blähende und scharfe Lebensmittel

 

 


 

 

Artikel, Videos und andere Quellen

 

 

 

Unsere Empfehlung: VitaMoment Frauengesundheits-Paket
Beitrag: Blutbild und Blutwerte
Bücher und Ratgeber: Stadelmann Ratgeber
Online Apotheke: Bahnhof Apotheke
Yoga für Mama und Baby: Yoga Mama Buddha Baby
Bio Tee von Pukka: Mutterzauber Stillen

 

Informatives zu bestimmten Nährstoffen:
Artikel: Die 47 Bausteine der Ernährung
Artikel: 31 Antworten zum Magnesiumcitrat-Pulver
Artikel: Zinkmangel: Symptome und Lösungen
Artikel: Eisenmangel: Symptome, Ursachen und Lösungen
Artikel: Vitamin-D-Mangel: Mehr Lebensqualität mit dem Sonnenvitamin
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – für ein fittes Gehirn! Teil 1
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – wie gesund ist Fischöl wirklich? Teil 2

 

Artikel: Sind Nahrungsergänzungsmittel für Kinder notwendig?

 

  • wichtige Tipps rund um das Thema Ernährung, Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden für die Planung einer Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und der Stillzeit für Mutter und Baby

 

 

  • welche Vitamine und Mineralstoffe in der Planung, in der Schwangerschaft selbst und in der Stillzeit essentiell für die Gesundheit und Entwicklung von Mutter und Baby sind

 

 

  • Tipps und Anregungen für das körperliche Wohlbefinden in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft

 

 

 

 


 

 

Details

 

 

 

1.  Du planst eine Schwangerschaft

 

 

 

  • Suche dir einen guten und kompetenten Frauenarzt, bei dem du dich wirklich gut aufgehoben fühlst!
  • Lasse bei diesem Arzt deine Blutwerte in einem großen Blutbild checken. Es gibt einige Blutwerte wie z.B. Selen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Hier macht es aber definitiv Sinn diese Kosten zu übernehmen und somit wirklich alle relevanten Werte bestimmen zu können.
  • Sollten bei dem Blutbild bestimmte Werte eine Mangelversorgung zeigen, bespreche dies auf jeden Fall mit deinem Arzt.
    Informiere dich dann, in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorhanden sind und baue sie gezielt in deine Ernährung ein. Nimm auch hier die Ernährungsleitlinien von LADD als Orientierung.
    Sollten bestimmte Werte in einem sehr niedrigen Bereich liegen, kannst du außerdem beginnen diese Nährstoffe über Nahrungsergänzungsmittel in einen optimalen Bereich zu bringen.
  • Besonders Ratsam: Vitamin D, Vitamin B Komplex, Omega 3 und Magnesiumcitrat als Kur vorab
  • Lasse in diesem Zug auch deine Hormone checken!
  • Besonders wichtig ist auch eine gut funktionierende und gesunde Schilddrüse. Dies solltest du bei einem Arzt speziell für die Schilddrüse untersuchen lassen.
    Hast du eine Schilddrüsenfehlfunktion (Unterfunktion, Hashimoto), dann lasse die Werte einmal aktuell prüfen, damit du mit den Schilddrüsenmedikamenten optimal eingestellt bist. Auch hier kannst du deinen Körper wunderbar mit Selen und Jod als Nahrungsergänzugsmittel unterstützen.
  • Unser Tipp:
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur bereiten dich top auf die Schwangerschaft vor!
    WICHTIG!
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur darf NIEMALS während der Schwangerschaft oder der Stillzeit gemacht werden – nur in der Planungsphase, in der du definitiv noch nicht schwanger bist.

 

 


 

 


 

 

Es gibt nichts individuellereres als eine Schwangerschaft! Sogar jede einzelne Schwangerschaft an sich ist ganz unterschiedlich.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass du wortwortlich ‚auf dein Bauchgefühl‘ hörst!

 

 

 


 

 


 

 

2.  Die erste Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Übelkeit

 

 

 

  • Hier kann es auf Grund der gesamten körperlichen Umstellung vermehrt zu Übelkeit kommen. Sollte diese zu heftig werden und somit auch eine zu geringe Aufnahme von Nährstoffen die Folge sein, spreche auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt! Auch hier kann ein Hormoncheck helfen.
  • Sehr hilfreich kann es auch sein, keine zu großen Portionen auf einmal zu essen und besser alle 2-3 Stunden eine gesunde Zwischenmahlzeit zu essen. Somit ist der Magen nicht so stark gefüllt und belastet und auch der Blutzucker bleibt stabil.
    Achte streng darauf, was du wirklich gut verträgst! Milchprodukte zum Beispiel können vielleicht schwierig sein, verträgst du sie nicht gut- lasse sie weg! Mache es auch genau so mit anderen Lebensmitteln.
  • Trinke Kräutertees in allen möglichen Variationen- auch kalt. Ingwerwasser wirkt auch sehr positiv auf den Magen. Mache dir einfach eine große Kanne fertig und trinke sie nach und nach über den Tag.
  • Gönne dir Ruhephasen und schaffe eine langsame Aufstehroutine am Morgen. Versuche öfter einmal am Tag die Beine hochzulegen und auch nach dem Essen noch eine kleine Pause zu haben. Stelle dir auch am besten immer eine Flasche mit stillem Wasser oder kaltem Kräutertee ans Bett und vielleicht ein paar Vollkornkräcker. Dann hast du morgens schon etwas um den Magen zu beruhigen.

 

 


 

 

Heißhunger

 

 

 

  • Auch hier gilt 3 x am Tag LADD konform essen. Alle 2-3 Stunden eine gesunde Kleinigkeit essen, wie z.B. Vollkonkräcker, eine Portion Nüsse, etwas Gemüse oder Joghurt.
    Als eiweißreiche Zwischenmahlzeit eignet sich auch super unser VitaMoment Tassenkuchen oder die VitaMoment Protein Pancakes.
  • Die Zwischenmahlzeiten schützen vor Heißhungerattacken und versorgen den Körper stetig mit Nährstoffen- die er nun besonders braucht.
  • Viel stilles Wasser und Kräutertee trinken, ggf. auch mal zuckerfreie Softdrinks.
  • Lasse ansonsten einmal die Mikronährstoffe bei deinem Arzt checken (dadurch kommen häufig Heißhungerattacken- der Körper sucht bestimmte Nährstoffe).
  • Unser Tipp:
    Probiere doch einmal die VitaMoment Daily You Bitterstoff-Tropfen!
    Sie fördern die Verdauung, kurbeln den Stoffwechsel an und sind beliebt als Heißhungerbremse.

 

 


 

 

Energielosigkeit und Müdigkeit

 

 

 

  • Gönne dir frische Luft und Bewegung so oft es geht und es dir gut tut!
    Die Bewegung und die frische Luft bringen das Herz- Kreislaufsystem in Schwung, verbessern die Durchblutung und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
  • Genauso wichtig sind aber auch Ruhephasen und ausreichender und vor allem guter Schlaf.
  • Auch hier kann ein Mangel an Mikronährstoffen der Grund sein.

 

 


 

 

Strohiges Haar und brüchige Nägel

 

 

 

  • Lag schon vor der Schwangerschaft eine Unterversorgung an Nährstoffen vor, so kommt der Körper in der Schwangerschaft nicht ansatzweise mehr mit einer ausreichenden Versorgung hinterher. Das macht sich schnell in From von strohigem, brüchigem Haaren und brüchigen Nägeln bemerkbar. Oftmals steckt eine Mangelversorgung mit Vitamin C, Zink, B Vitaminen, Eisen und Omega 3 dahinter.
  • Unser Tipp:
    Schaue dir einmal das VitaMoment Frauengesundheits-Paket und den VitaMoment Immun-Komplex an! Darin findest du viele super wichtige Nährstoffe für dich für und dein Baby!

 

 


 

 


 

 

 3.  Ernährung in der Schwangerschaft und wichtige Mikronährstoffe

 

 

 

  • Auch hier heißt es: LADD konform essen! So ist dein Körper immer mit dem wichtigen Baustein Eiweiß, Nähr- und Vitalstoffen, komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und guten Fetten versorgt.
  • Die Zeit vor, während oder nach der Schwangerschaft ist
    KEINE ZEIT ZUM ABNEHMEN ODER HUNGERN!!!
  • Achte wirklich auf eine eiweißreiche Ernährung! Wir können es nicht oft genug betonen, weil es so wichtig ist! Eiweiß ist der Baustein allen Lebens! Esse mindestens 3 Portionen Eiweiß am Tag.
    Besonders gut geeignet ist mageres Geflügelfleisch, Fisch in allen Variationen, Käse und Milchprodukte/ Proteinshakes je nach Verträglichkeit und Hülsenfrüchte.
  • Viel Gemüse und zuckerarmes Obst liefern dir besonders viele Vitalstoffe und Vitamine. Gemüse kannst du auch super als Zwischenmahlzeit einbauen und es z.B. mit etwas Käse oder einem Quarkdip kombinieren.
  • Achte auf gute Kohlenhydrate aus Vollkorn und unverarbeiteten Produkten! Diese liefern dir nicht nur wertvolle Energie, sondern versorgen dich auch mit guten Ballaststoffen und halten den Blutzucker stabil.
  • Baue zu jeder Mahlzeit gute Fette (besonders Omega 3 haltig) ein, wie z.B. Kokosöl, Leinöl, Nüsse oder Samen. Sie liefern dir nicht nur selbst hochwertige Fettsäuren, sondern helfen dir auch bestimmte Nährstoffe aus der Nahrung besser aufzunehmen.
  • Schiebe gerne kleine gesunde Mahlzeiten zwischendurch ein (Quark, Nüsse, Joghurt, Apfel, Banane, Vollkorncracker), so kannst du Heißhungerattacken und Übelkeit vorbeugen.
  • Klare Regel: KEINEN Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee meiden
  • Nimm jegliche Art von medizinischen Tabletten nur nach ärztlicher Rücksprache ein!
  • Trinke viel stilles Wasser, Kräutertee und Ingwerwasser.
  • Sollte dein Darm etwas träge sein, können Magnesiumcitrat und Flohsamenschalen super helfen. Du kannst morgens direkt auf nüchternen Magen 2 TL Flohsamenschalen in ein Glas Wasser kurz einrühren und direkt trinken und/oder gebe 2 TL Magnesiumcitrat auf 1 Liter Wasser und trinke es ab Nachmittag. Das sollte deinen Darm wieder in Schwung bringen.
  • Verzichte auf scharfe Gewürze, wenn dein Magen-Darmtrakt streikt.
  • Die tägliche Einnahme von Magnesiumcitrat würden wir dir grundsätzlich empfehlen. Es ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen in deinem Körper beteiligt und kann z.B. auch bei schweren Beinen, Müdigkeit, Verspannungen, Heißhunger, usw. helfen.

 

 


 

 

 Wichtige Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

 

 

 

  • Eisen – hilft Infektionen vorzubeugen, unterstützt gegen Müdigkeit und Blutarmut, Baby nimmt besser zu.
  • Jod – hilft frühkindliche Entwicklungsstörungen vorzubeugen.
  • Omega 3 – EPA und DHA unterstützen die Entwicklung beim Baby.
  • Magnesiumcitrat – Energiehaushalt, Blutzuckerregulation, Muskel- und Nervenfunktion sowie die Entspannung der Gebärmutter während der Schwangerschaft, hilft Frühgeburten zu verhindern.  
  • Zink – senkt das Risiko von Fehl- und Frühgeburten, hilft Geburtsschäden vorzubeugen und unterstützt das normale Wachstum.
  • Kupfer –  Aufbau des Bindegewebes und der roten Blutkörperchen.
  • Vitamin C – schützt vor Infektionen.
  • Vitamin D – Knochenaufbau Mutter + Ungeborenes. Vitamin D hilft, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen. Aufnahme über die Nahrung schwierig – Sonnenlicht hilft. 
  • B-Vitamine
    B2, B3 und B12 Energiestoffwechsel
    B 1 Nervensystem, psychische Gesundheit, Haut, Haare und Nägel
    B5 mentale Leistungsfähigkeit, Nervensystem und die Hormonbalance
    B6 Verringerung von Müdigkeit, kognitive Funktionen, hilft bei Schwangerschaftsübelkeit (Beta HCG)
    B7 Haut und Haare
    B9 (Folsäure) – Zellteilung und Zellregeneration
    B12 Nervenfunktion, die Zellteilung und die Blutbildung (Anämie)4.  Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 


 

 

Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 

 

  • Halte ganz bewusst Pausen ein – Du musst niemandem beweisen, wie stark du bist!
  • Gönne dir viel Schlaf. In dieser Zeit kann dein Körper regenerieren, Kraft tanken und es ist wichtig für ein ausgeglichenes Hormonsystem. Gern dürfen das auch mal 10 Stunden Schlaf sein.
  • Gehe öfter am Tag eine Runde spazieren und genieße viel frische Luft!
    Das hält den Kreislauf und den Stoffwechsel aufrecht.
  • Achte darauf, dass du nicht zu lange sitzt und immer wieder aufstehst und dich etwas bewegst.
  • Probiere doch einmal Schwangerschaftsyoga aus! Es hat einen unglaublich positiven Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden- und das spürt auch dein Baby!
  • Treibe ruhig weiter Sport, das ist super. Aber achte auf das richtige Maß. Mache auch nur das, was du vorher schon gut konntest und dir Spaß gemacht hat. Höre hier explizit auf deinen Körper! Wenn du merkst es wird zu anstrengend oder du fühlst dich nicht wohl, dann lass es!
  • Es gibt extra Düfte für Schwangere (Kerzen, Stäbchen, Öle) die verschiedene Wirkungen wie z.B. Entspannung, Beruhigung oder Vitalisierung unterstützen sollen.
    Lavendel: wirkt bewiesenermaßen beruhigend auf das zentrale Nervensystem, fördert einen erholsamen Schlaf und lässt störende Gedanken verschwinden, kann die Symptome von Kopfschmerzen lindern.
    Melissen: gut gegen Bauchkrämpfe, hilft bei Angst- und leichten Panikzuständen.
    Rosen: positive Wirkung auf die Stimmung, hat einen äußerst entspannenden Effekt, auf die Innenseite der Schenkel gerieben entspannt es die Beckenmuskulatur.
    Mandarine, Zitrone, Grapefruit und Orange: fruchtige Aromen heben die Stimmung, wirken motivierend., machen morgens schön wach, auch gegen Übelkeit hilfreich.
  • Ätherische Öle sind pflanzlich und zugleich sehr potent. Stark anregende und durchblutungsfördernde ätherische Öle gilt es gänzlich zu vermeiden, da sie unter Umständen vorzeitige Wehen auslösen können. Dazu gehören Anis, Fenchel, Rosmarin Ct. Kampfer, Thymian Ct. Thymol, Gewürznelke, Oreganum, Salbei, Zimt, Thuja, Basilikum, Eisenkraut (Zitronenverbene) und Kardamom.
  • Auch kannst du dir Massagen (unbedingt beim Experten) und Wechselbäder gönnen. Diese können wunderbar bei Verspannungen, Rückenschmerzen oder schweren Beinen helfen.
  • Das wichtigste ist:
    Finde DEINEN eigenen Weg zwischen Entspannung und Anspannung! Höre auf dich und deinen Körper und probiere was dir gut tut!

 

 


 

 


 

 

3. Die zweite Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Wassereinlagerungen / Ödeme / Krampfadern (80 % der Frauen)
Was kannst du tun: 

 

 

 

  • Viel trinken (aktiviert das Lymphsystem).
  • Trinke keine entwässernden Tees! Diese fördern die Entgiftung, was nicht gut in der Schwangerschaft ist.
  • Ausgewogene Ernährung (viel Gemüse, Kräuter, EIWEISS, Kartoffeln).
  • Fitnessübungen und Schwangerschaftsgymnastik kann sehr gut helfen. Dazu findest du passende Übungen im Internet oder Frage deine Hebamme.
  • Wassertreten:
    Fülle die Badewanne bis knapp unter die Kniekehlen mit kaltem Leitungswasser. Stelle dich dann ins Wasser und schreite auf der Stelle. Bei jedem Schritt wird – wie im Storchengang – ein Bein komplett aus dem Wasser gezogen und dabei die Fußspitze nach unten gebeugt.
  • Schwimmen
  • Beine hochlagern (mehrmals tgl. 20-30 Minuten)
  • Wechselduschen
  • Massagen der Beine Richtung Herz, sie fördern und aktivieren den Rückfluss des Blutes.
  • Kompressionsstrümpfe entlasten die Venen und reduzieren Ödeme und Schwellungen. Zusätzlich können Kompressionsstrümpfe das Risiko von Venenentzündungen, Thrombosen und Krampfadern verringern. Das Tragen dieser Stümpfe macht daher bereits ab Beginn der Schwangerschaft Sinn. Du kannst sie dir von deinem Arzt verschreiben lassen.

 

 


 

 

Achtung bei Präeklampsie (Bluthochdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin):
Häufig auftretende Symptome sind Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Augenflimmern (also “Blitze” vor den Augen) oder Schwindel. Auch Übelkeit und Erbrechen kommen häufig vor. Manchmal kommt es bei einer bestimmten Form der Präeklampsie auch zu Schmerzen an der Leber, also im rechten Oberbauch.

 

 

 


 

 

  • Wassereinlagerungen gehen normalerweise nach der Geburt wieder zurück und sind meistens ungefährlich.
  • Krampfadern gehen nach der Geburt leider nicht wieder weg

 

 


 

 

Wadenkrämpfe / Muskelkrämpfe – was hilft

 

 

 

  • Waden und Muskelkrämpfe sind meistens die Folge von Magnesium-/Calciummangel, eher selten liegt ein eingeklemmter Nerv o. ä. vor.
  • Achte auf ein Gleichgewicht deiner Hormone, eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien.
  • Ergänze ggf. Kalium oder Salz, wenn du eine sehr gesunde, eher salzarme Ernährungsweise führst.
  • Führe Elektrolyte extra zu, dazu gehören bspw.: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Bikarbonat und Phosphat.

 

 


 

 

Gelenkschmerzen – was hilft?

 

 

 

  • Wärme, Ruhe, Entspannung:
    Gönne dir immer wieder etwas Entspannung. Lege dich z.B. mit einer Wärmflasche auf dein Sofa oder genieße ein entspannendes Bad mit einem pflegenden Badeöl wie Rose oder Lavendel.
  • Trage möglichst wenig und schon gar keine schweren Sachen!
  • Stillkissen oder Seitenlagekissen können auch sehr gut helfen, da sie die Gelenke entlasten und eine bessere Haltung unterstützen.
  • Halte dein Gewicht unter Kontrolle. Das heißt nicht dass du Hungern oder Abnehmen sollst, aber durch ungesundes Essen auch nicht mehr als normal zunehmen.
  • Achte auf ausreichend und dir gut tuende Bewegung wie Schwimmen, Yoga, Physiotheraphie und Schwangerschaftsgymnastik. Überlastete oder leicht entzündete Gelenke müssen durchblutet- also bewegt werden, um sich zu regenerieren.
  • Akupunktur / Ostheopatie können auch helfen.
  • Auch Homöopathie kann unterstützen.
  • Besonders wichtig sind Omega 3, OPC (wirken entzündungshemmend), B Vitamine und Glucosamin + Chondroitin.

 

 


 

 

Dehnungsstreifen – was hilft?

 

 

 

  • Großzügig einölen, nimm ein hochwertiges Bio Öl wie Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl oder Aloe Vera und trage es auf die feuchte Haut auf, wiederhole es mehrmals täglich.
  • Gesund und ausgewogen essen, auf gute Öle und Vitamin C achten.
  • SEHR VIEL TRINKEN (Wasser und Kräutertee)
  • Unser Tipp:
    Omega 3 (DHA und EPA), Zink, Vitamin C, Vitamin B Komplex

 

 


 

 

Sodbrennen / Druck im Magen – was hilft?

 

 

 

  • Trage bequeme und weite Kleidung, die den Bauch nicht einschnürt (keine Gürtel).
  • Lege dich am besten nicht unmittelbar nach dem Essen hin, laufe eher ein wenig herum oder mache einen kleinen Spaziergang, so kann das Essen ‚etwas absacken‘.
  • Esse am besten etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr, der sonst entstehende Druck im Magen mindert ansonsten auch noch die Schlafqualität.
  • Schlafe mit leicht erhöhtem Oberkörper, stütze dazu den Rücken und Schulterbereich mit Kissen ab.
  • Auch hier: sorge für regelmäßige Bewegung und frische Luft!
  • Unser Tipp:
    Nimm ein paar Nüsse und kaue sie zu Brei, also wirklich lange kauen und dann erst schlucken.

 

 


 

 


 

 

4. Geburt, Wochenbett und Stillzeit
Vorbereitung auf die Geburt (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Rechtzeitige Organisation hilft und ist für einen möglichst stressfreien Ablauf unglaublich wichtig! Unvorhergesehene Dinge kommen sowieso immer dazu und ein ‚perfekt‘ gibt es auch nicht. Eine gute Organisation verschafft dir auf jeden Fall mehr Ruhe und Gelassenheit, sowie einen guten Überblick über alles was für dich und dein Baby relevant ist.
  • Erstelle eine Checkliste mit allem was WIRKLICH WICHTIG (Bettchen, Windeln, Flasche) ist und vor Ort sein muss wenn das Baby da ist. Es muss definitiv nicht alles fertig sein, das geht auch gar nicht. Setze Prioritäten und überlege was für die Grundversorgung deines Babys und dich wirklich wichtig ist.
  • Suche dir rechtzeitig eine Hebamme bei der du dich gut aufgehoben fühlst.
  • Packe deinen Koffer mit allen “wichtigen” Utensilien  – ca. 4-6 Wochen vor dem Geburtstermin.
  • Gönne dir Sitzbäder, führe Dammmassagen durch, trinke “wehenfördernde” Tees und treffe Stillvorbereitung.
  • Versuche auf jeden Fall noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und ordentlich Kraft zu tanken bevor die Geburt ansteht.
  • Genieße ganz bewusst die letzten Stunden “alleine” und versuche zu relaxen.
  • Höre nicht auf ‚Horrorgeschichten‘ oder ‚die ultimativen Tipps und must have’s‘ von anderen. Es gibt Menschen die einen mit solchen Geschichten wirklich verunsichern und unter Druck setzen können. Sage dies ganz direkt! Sicher ist es auch wertvoll, hilfreiche Tipps von anderen zu bekommen und anzunehmen, solange du dich wohl fühlst. Aber lasse immer genug Raum für DEINE Erfahrungen und habe den Blick dafür, was DIR in der Situation gut tut und wichtig erscheint. Hier kannst du ruhig wortwörtlich auf ‚deinen Bauch‘ hören.
  • Gesunde Ernährung bleibt das A und O
  • Mache gerne regelmäßig Atemübungen, vielleicht auch einfache Yoga-Übungen zum Loslassen.
  • Achte auch hier wieder auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen – beuge jetzt nochmal einer Mangelversorgung vor!

 

 


 

 


 

 

Und dann… der große Tag… das Baby kommt!!!
Ein Feuerwerk aus Gefühlen und Emotionen erwartet dich. Wunderschön, aufregend und irre anstrengend zugleich!
Und dann ist alles ist auf einmal ganz anders

 

 

 


 

 


 

 

Das Wochenbett (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Das sogenannte Wochenbett, oder auch Kindbett genannt, ist die erste Zeit nach der Geburt eines Babys. Es bezieht Mutter und Kind gleichermaßen ein. In dieser Zeit soll man sich von den Strapazen der Geburt erholen und die Bindung zum Baby soll aufgebaut und gefestigt werden. Diese Zeit dient der Heilung, Regeneration und Ankunft im neuen Lebensabschnitt. Das Baby muss langsam in dieser Welt ankommen, Frau und Mann werden zu Mutter und Vater.
  • Diese Zeit (mind. 14 Tage – ca. 8 Wochen nach der Geburt) wird viel im Bett und auf dem Sofa mit dem Baby verbracht.
  • Eltern, Geschwister und Baby kommen gemeinsam in einem neuen Lebensabschnitt an und werden eine Familie.
  • Schaffe dir Zeit für die Stillroutine und lege das Baby regelmäßig an, das beugt auch einem Milchstau vor.
  • Sollte es doch zu einem Milchstau kommen:
    Lege das Baby weiterhin an. Dadurch kann die gestaute Milch abfließen und die Milchmenge sich den Bedürfnissen des Babys anpassen. Deshalb solltest du dein Baby mindestens alle zwei bis drei Stunden anlegen. Um den Milchfluss zu fördern, kann Wärme vor dem Stillen helfen, z.B. ein warmes Bad oder ein Kirschkernkissen.
  • In der Zeit nach der Geburt erfolgt die Rückbildung und das Abheilen der Geburtsverletzungen und/ oder entstandenen Brustentzündungen. Nehme dir auch hier die Zeit DICH zu pflegen.
  • WICHTIG: KEINE Diät/ Entgiftung in dieser Phase- es würde dem Baby schaden!
  • Gönne euch viel Ruhe und Schlaf und lerne den stressigen Alltag mit Baby zu meistern. Und das kostet auch öfter mal mehr Energie und Nerven. Daher ist es um so wichtiger, dir auch Zeit für Entspannung zu nehmen.
  • Habe viel Hautkontakt mit dem Baby, denn das fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen euch.
  • Informiere dich über Babymassage- sie wirken sich positiv auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind aus.
  • Weniger ist mehr! In dieser Zeit MUSST du überhaupt nichts! Weder zig Besuche machen um das Baby vorzustellen, noch ständig den Hausputz machen- vielleicht gönnst du dir für diese Zeit sogar eine Haushaltshilfe, etc.
  • Besonders jetzt musst du auch nicht immer perfekt aussehen! Nimm dir aber auch mal Zeit für DEIN ganz eigenes Wellnessprogramm, um dich einmal nur um DICH und dein Wohlbefinden zu kümmern!
  • Nimm auch Hilfe von Freunden und Verwandten an (ABER NUR VON DENEN, DIE NICHT ALLES ANDERS UND BESSER MACHEN WOLLEN)
  • Deine Hebamme hat nun die Funktion mind. 10 Tage nach der Geburt täglich nach dem rechten zu schauen.
  • Am Anfang reicht Bewegung im Haus/ Wohnung völlig aus und auch kurze Wege draußen sind völlig ausreichend. Diese kannst du langsam steigern und auch hier immer auf deinen Körper hören, damit du dich nicht überlastest.
  • Die Rückbildungskurse werden erst nach ca. 8 Wochen begonnen. Vorher reicht spazieren gehen absolut aus.

 

 


 

 

Ernährung während des Wochenbetts: 

 

 

 

  • Esse kräftigende Mahlzeiten, die deinen Magen-Darmtrakt nicht ärgern (Zwiebel, Knoblauch, starke Gewürze streichen) –
  • Kraftbrühen mit frischem Gemüse, magerem Fleisch und Kräutern sind super! Auch hier kannst du wunderbar auf die LADD Rezepte zurückgreifen.
  • Dein Kalorienbedarf erhöht sich von deinem Grundumsatz aus um 500 Kalorien am Tag.
  • SEHR SEHR VIEL KRÄUTERTEE und STILLES WASSER TRINKEN
  • Auch jetzt hast du einen großen Bedarf an fast allen Mikronährstoffen! Mache auch hier einen Bluttest wenn du unsicher bist oder dich irgendwie ‚komisch‘ fühlst. Eine Mangelversorgung kann auch jetzt schnell entstehen und würde sich negativ auf deine Gesundheit und die Gesundheit/ Entwicklung des Babys auswirken. Auch besteht die Gefahr durch eine schlechte Versorgung von großem Baby Blues/ Depressionen.
  • Hast du viel Lust auf Schokolade – das kann sehr gut auf einen Magnesiummangel hindeuten.
  • Auch Eisenmangel (durch den hohen Blutverlust zuvor) kommt häufig vor und sollte schnellstens behoben werden bevor eine Anämie (Blutarmut) entsteht.
  • Mach es dir in Sachen Kochen einfacher: Koche vor und friere es ein. Frage doch mal eine liebe Freundin oder Verwandte ob sie dir dabei hilft- so wird das Nützliche direkt mit einer schönen und gemeinsamen Zeit verbunden und auch der Spaß kommt nicht zu kurz!
  • Vielleicht kannst du dir auch Lebensmittel liefern lassen, viele Supermärkte bieten Lieferdienste an oder auch die Gemüsekiste.

 

 


 

 

Baby Blues – was hilft?

 

 

 

  • Du darfst weinen und loslassen. Das gehört dazu und ist ebenso wichtig für dein Wohlbefinden, dass du diese Emotionen einfach heraus lässt.
  • Auch hier hilft Ruhe und Schlaf damit dein Körper neue Energie gewinnen kann
  • Oft kommt auch einiges anders als erwartet. Auch hier heißt es Anspruch “runterschrauben” – lerne die neue Situation zu akzeptieren und in ihr zurecht zu finden.
  • Ganz wichtig ist es, dass du dich jemandem anvertraust, es ist total okay, dass du so fühlst, wie du dich fühlst.
  • Verstelle dich vor allem nicht und lasse nur Personen an dich ran, die es gut mir dir meinen und dir auch gut tun!
  • Lass dir ruhig helfen, egal ob von Freunden, aber auch einem Experten- der oft eine größere Hilfe sein kann
  • Und vor allem: Kuschel VIEEEEEEL mit deinem Baby!
  • Fülle deine Mikronährstoffspeicher wieder auf.
  • Achte auch weiterhin auf die 47 Bausteine, ein hier auftretender Mangel hat auch auf deine psychische Verfassung einen negativen Einfluss.
  • Lasse deinen Hormonstatus auf jeden Fall bei deinem Frauenarzt prüfen und auch deine Schilddrüsenwerte solltest du testen lassen.
  • Auch die weitere Nachsorge ist in jedem Fall ernst zu nehmen.

 

 


 

 

Stillzeit – Was fördert die Milchbildung?

 

 

 

  • Versuche Stress bestmöglich zu verringern – sorge für Ruhe, Schlaf und Entspannung.
  • Handel bei einer Brustentzündung sofort und suche deinen Arzt auf.
  • Sobald du Zuhause bist, solltest du den Still BH ausziehen, das entspannt die Brust und entspannt den gesamten Rückenbereich und verbessert den Lymphfluss in diesem Bereich.
  • Sollte die Brust doch sehr schmerzen, ist es absolut ok doch mal ein Fläschchen zu geben, das löst in vielen Fällen die Spannung und man kann dann normal weiter stillen.
  • Und auch hier heißt es weiterhin: Viel und häufig trinken!
  • Häufiges Anlegen fördert die Milchbildung und gebe am besten beide Brustseiten pro Mahlzeit.
  • Gewürze wie Anis, Fenchel, Kümmel, Kreuzkümmel, Brennnesselblätter fördern die Milchbildung und Verdauung, diese sogenannten “Milchbildungstees” erhältst du in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien oder Internet.
  • Getreide wie Hafer, Hirse und Gerste oder auch Getreidekaffee aus Malz oder Zichorie wirken unterstützend.
  • Bei Mandeln und anderen Nüssen darfst du ruhig zugreifen
  • Vermeide Pfefferminze, Salbei, Petersilie, saure, blähende und scharfe Lebensmittel

 

 


 

 

Artikel, Videos und andere Quellen

 

 

 

Unsere Empfehlung: VitaMoment Frauengesundheits-Paket
Beitrag: Blutbild und Blutwerte
Bücher und Ratgeber: Stadelmann Ratgeber
Online Apotheke: Bahnhof Apotheke
Yoga für Mama und Baby: Yoga Mama Buddha Baby
Bio Tee von Pukka: Mutterzauber Stillen

 

Informatives zu bestimmten Nährstoffen:
Artikel: Die 47 Bausteine der Ernährung
Artikel: 31 Antworten zum Magnesiumcitrat-Pulver
Artikel: Zinkmangel: Symptome und Lösungen
Artikel: Eisenmangel: Symptome, Ursachen und Lösungen
Artikel: Vitamin-D-Mangel: Mehr Lebensqualität mit dem Sonnenvitamin
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – für ein fittes Gehirn! Teil 1
Podcast: Omega 3 Fettsäuren – wie gesund ist Fischöl wirklich? Teil 2

 

Artikel: Sind Nahrungsergänzungsmittel für Kinder notwendig?

 

  • wichtige Tipps rund um das Thema Ernährung, Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden für die Planung einer Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und der Stillzeit für Mutter und Baby

 

 

  • welche Vitamine und Mineralstoffe in der Planung, in der Schwangerschaft selbst und in der Stillzeit essentiell für die Gesundheit und Entwicklung von Mutter und Baby sind

 

 

  • Tipps und Anregungen für das körperliche Wohlbefinden in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft

 

 

 

 


 

 

Details

 

 

 

1.  Du planst eine Schwangerschaft

 

 

 

  • Suche dir einen guten und kompetenten Frauenarzt, bei dem du dich wirklich gut aufgehoben fühlst!
  • Lasse bei diesem Arzt deine Blutwerte in einem großen Blutbild checken. Es gibt einige Blutwerte wie z.B. Selen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Hier macht es aber definitiv Sinn diese Kosten zu übernehmen und somit wirklich alle relevanten Werte bestimmen zu können.
  • Sollten bei dem Blutbild bestimmte Werte eine Mangelversorgung zeigen, bespreche dies auf jeden Fall mit deinem Arzt.
    Informiere dich dann, in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorhanden sind und baue sie gezielt in deine Ernährung ein. Nimm auch hier die Ernährungsleitlinien von LADD als Orientierung.
    Sollten bestimmte Werte in einem sehr niedrigen Bereich liegen, kannst du außerdem beginnen diese Nährstoffe über Nahrungsergänzungsmittel in einen optimalen Bereich zu bringen.
  • Besonders Ratsam: Vitamin D, Vitamin B Komplex, Omega 3 und Magnesiumcitrat als Kur vorab
  • Lasse in diesem Zug auch deine Hormone checken!
  • Besonders wichtig ist auch eine gut funktionierende und gesunde Schilddrüse. Dies solltest du bei einem Arzt speziell für die Schilddrüse untersuchen lassen.
    Hast du eine Schilddrüsenfehlfunktion (Unterfunktion, Hashimoto), dann lasse die Werte einmal aktuell prüfen, damit du mit den Schilddrüsenmedikamenten optimal eingestellt bist. Auch hier kannst du deinen Körper wunderbar mit Selen und Jod als Nahrungsergänzugsmittel unterstützen.
  • Unser Tipp:
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur bereiten dich top auf die Schwangerschaft vor!
    WICHTIG!
    Eine Entgiftung und/oder eine Darmkur darf NIEMALS während der Schwangerschaft oder der Stillzeit gemacht werden – nur in der Planungsphase, in der du definitiv noch nicht schwanger bist.

 

 


 

 


 

 

Es gibt nichts individuellereres als eine Schwangerschaft! Sogar jede einzelne Schwangerschaft an sich ist ganz unterschiedlich.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass du wortwortlich ‚auf dein Bauchgefühl‘ hörst!

 

 

 


 

 


 

 

2.  Die erste Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Übelkeit

 

 

 

  • Hier kann es auf Grund der gesamten körperlichen Umstellung vermehrt zu Übelkeit kommen. Sollte diese zu heftig werden und somit auch eine zu geringe Aufnahme von Nährstoffen die Folge sein, spreche auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt! Auch hier kann ein Hormoncheck helfen.
  • Sehr hilfreich kann es auch sein, keine zu großen Portionen auf einmal zu essen und besser alle 2-3 Stunden eine gesunde Zwischenmahlzeit zu essen. Somit ist der Magen nicht so stark gefüllt und belastet und auch der Blutzucker bleibt stabil.
    Achte streng darauf, was du wirklich gut verträgst! Milchprodukte zum Beispiel können vielleicht schwierig sein, verträgst du sie nicht gut- lasse sie weg! Mache es auch genau so mit anderen Lebensmitteln.
  • Trinke Kräutertees in allen möglichen Variationen- auch kalt. Ingwerwasser wirkt auch sehr positiv auf den Magen. Mache dir einfach eine große Kanne fertig und trinke sie nach und nach über den Tag.
  • Gönne dir Ruhephasen und schaffe eine langsame Aufstehroutine am Morgen. Versuche öfter einmal am Tag die Beine hochzulegen und auch nach dem Essen noch eine kleine Pause zu haben. Stelle dir auch am besten immer eine Flasche mit stillem Wasser oder kaltem Kräutertee ans Bett und vielleicht ein paar Vollkornkräcker. Dann hast du morgens schon etwas um den Magen zu beruhigen.

 

 


 

 

Heißhunger

 

 

 

  • Auch hier gilt 3 x am Tag LADD konform essen. Alle 2-3 Stunden eine gesunde Kleinigkeit essen, wie z.B. Vollkonkräcker, eine Portion Nüsse, etwas Gemüse oder Joghurt.
    Als eiweißreiche Zwischenmahlzeit eignet sich auch super unser VitaMoment Tassenkuchen oder die VitaMoment Protein Pancakes.
  • Die Zwischenmahlzeiten schützen vor Heißhungerattacken und versorgen den Körper stetig mit Nährstoffen- die er nun besonders braucht.
  • Viel stilles Wasser und Kräutertee trinken, ggf. auch mal zuckerfreie Softdrinks.
  • Lasse ansonsten einmal die Mikronährstoffe bei deinem Arzt checken (dadurch kommen häufig Heißhungerattacken- der Körper sucht bestimmte Nährstoffe).
  • Unser Tipp:
    Probiere doch einmal die VitaMoment Daily You Bitterstoff-Tropfen!
    Sie fördern die Verdauung, kurbeln den Stoffwechsel an und sind beliebt als Heißhungerbremse.

 

 


 

 

Energielosigkeit und Müdigkeit

 

 

 

  • Gönne dir frische Luft und Bewegung so oft es geht und es dir gut tut!
    Die Bewegung und die frische Luft bringen das Herz- Kreislaufsystem in Schwung, verbessern die Durchblutung und bringen den Stoffwechsel in Schwung.
  • Genauso wichtig sind aber auch Ruhephasen und ausreichender und vor allem guter Schlaf.
  • Auch hier kann ein Mangel an Mikronährstoffen der Grund sein.

 

 


 

 

Strohiges Haar und brüchige Nägel

 

 

 

  • Lag schon vor der Schwangerschaft eine Unterversorgung an Nährstoffen vor, so kommt der Körper in der Schwangerschaft nicht ansatzweise mehr mit einer ausreichenden Versorgung hinterher. Das macht sich schnell in From von strohigem, brüchigem Haaren und brüchigen Nägeln bemerkbar. Oftmals steckt eine Mangelversorgung mit Vitamin C, Zink, B Vitaminen, Eisen und Omega 3 dahinter.
  • Unser Tipp:
    Schaue dir einmal das VitaMoment Frauengesundheits-Paket und den VitaMoment Immun-Komplex an! Darin findest du viele super wichtige Nährstoffe für dich für und dein Baby!

 

 


 

 


 

 

 3.  Ernährung in der Schwangerschaft und wichtige Mikronährstoffe

 

 

 

  • Auch hier heißt es: LADD konform essen! So ist dein Körper immer mit dem wichtigen Baustein Eiweiß, Nähr- und Vitalstoffen, komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und guten Fetten versorgt.
  • Die Zeit vor, während oder nach der Schwangerschaft ist
    KEINE ZEIT ZUM ABNEHMEN ODER HUNGERN!!!
  • Achte wirklich auf eine eiweißreiche Ernährung! Wir können es nicht oft genug betonen, weil es so wichtig ist! Eiweiß ist der Baustein allen Lebens! Esse mindestens 3 Portionen Eiweiß am Tag.
    Besonders gut geeignet ist mageres Geflügelfleisch, Fisch in allen Variationen, Käse und Milchprodukte/ Proteinshakes je nach Verträglichkeit und Hülsenfrüchte.
  • Viel Gemüse und zuckerarmes Obst liefern dir besonders viele Vitalstoffe und Vitamine. Gemüse kannst du auch super als Zwischenmahlzeit einbauen und es z.B. mit etwas Käse oder einem Quarkdip kombinieren.
  • Achte auf gute Kohlenhydrate aus Vollkorn und unverarbeiteten Produkten! Diese liefern dir nicht nur wertvolle Energie, sondern versorgen dich auch mit guten Ballaststoffen und halten den Blutzucker stabil.
  • Baue zu jeder Mahlzeit gute Fette (besonders Omega 3 haltig) ein, wie z.B. Kokosöl, Leinöl, Nüsse oder Samen. Sie liefern dir nicht nur selbst hochwertige Fettsäuren, sondern helfen dir auch bestimmte Nährstoffe aus der Nahrung besser aufzunehmen.
  • Schiebe gerne kleine gesunde Mahlzeiten zwischendurch ein (Quark, Nüsse, Joghurt, Apfel, Banane, Vollkorncracker), so kannst du Heißhungerattacken und Übelkeit vorbeugen.
  • Klare Regel: KEINEN Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee meiden
  • Nimm jegliche Art von medizinischen Tabletten nur nach ärztlicher Rücksprache ein!
  • Trinke viel stilles Wasser, Kräutertee und Ingwerwasser.
  • Sollte dein Darm etwas träge sein, können Magnesiumcitrat und Flohsamenschalen super helfen. Du kannst morgens direkt auf nüchternen Magen 2 TL Flohsamenschalen in ein Glas Wasser kurz einrühren und direkt trinken und/oder gebe 2 TL Magnesiumcitrat auf 1 Liter Wasser und trinke es ab Nachmittag. Das sollte deinen Darm wieder in Schwung bringen.
  • Verzichte auf scharfe Gewürze, wenn dein Magen-Darmtrakt streikt.
  • Die tägliche Einnahme von Magnesiumcitrat würden wir dir grundsätzlich empfehlen. Es ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen in deinem Körper beteiligt und kann z.B. auch bei schweren Beinen, Müdigkeit, Verspannungen, Heißhunger, usw. helfen.

 

 


 

 

 Wichtige Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

 

 

 

  • Eisen – hilft Infektionen vorzubeugen, unterstützt gegen Müdigkeit und Blutarmut, Baby nimmt besser zu.
  • Jod – hilft frühkindliche Entwicklungsstörungen vorzubeugen.
  • Omega 3 – EPA und DHA unterstützen die Entwicklung beim Baby.
  • Magnesiumcitrat – Energiehaushalt, Blutzuckerregulation, Muskel- und Nervenfunktion sowie die Entspannung der Gebärmutter während der Schwangerschaft, hilft Frühgeburten zu verhindern.  
  • Zink – senkt das Risiko von Fehl- und Frühgeburten, hilft Geburtsschäden vorzubeugen und unterstützt das normale Wachstum.
  • Kupfer –  Aufbau des Bindegewebes und der roten Blutkörperchen.
  • Vitamin C – schützt vor Infektionen.
  • Vitamin D – Knochenaufbau Mutter + Ungeborenes. Vitamin D hilft, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen. Aufnahme über die Nahrung schwierig – Sonnenlicht hilft. 
  • B-Vitamine
    B2, B3 und B12 Energiestoffwechsel
    B 1 Nervensystem, psychische Gesundheit, Haut, Haare und Nägel
    B5 mentale Leistungsfähigkeit, Nervensystem und die Hormonbalance
    B6 Verringerung von Müdigkeit, kognitive Funktionen, hilft bei Schwangerschaftsübelkeit (Beta HCG)
    B7 Haut und Haare
    B9 (Folsäure) – Zellteilung und Zellregeneration
    B12 Nervenfunktion, die Zellteilung und die Blutbildung (Anämie)4.  Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 


 

 

Entspannung und Bewegung im Wechsel

 

 

 

  • Halte ganz bewusst Pausen ein – Du musst niemandem beweisen, wie stark du bist!
  • Gönne dir viel Schlaf. In dieser Zeit kann dein Körper regenerieren, Kraft tanken und es ist wichtig für ein ausgeglichenes Hormonsystem. Gern dürfen das auch mal 10 Stunden Schlaf sein.
  • Gehe öfter am Tag eine Runde spazieren und genieße viel frische Luft!
    Das hält den Kreislauf und den Stoffwechsel aufrecht.
  • Achte darauf, dass du nicht zu lange sitzt und immer wieder aufstehst und dich etwas bewegst.
  • Probiere doch einmal Schwangerschaftsyoga aus! Es hat einen unglaublich positiven Einfluss auf das gesamte Wohlbefinden- und das spürt auch dein Baby!
  • Treibe ruhig weiter Sport, das ist super. Aber achte auf das richtige Maß. Mache auch nur das, was du vorher schon gut konntest und dir Spaß gemacht hat. Höre hier explizit auf deinen Körper! Wenn du merkst es wird zu anstrengend oder du fühlst dich nicht wohl, dann lass es!
  • Es gibt extra Düfte für Schwangere (Kerzen, Stäbchen, Öle) die verschiedene Wirkungen wie z.B. Entspannung, Beruhigung oder Vitalisierung unterstützen sollen.
    Lavendel: wirkt bewiesenermaßen beruhigend auf das zentrale Nervensystem, fördert einen erholsamen Schlaf und lässt störende Gedanken verschwinden, kann die Symptome von Kopfschmerzen lindern.
    Melissen: gut gegen Bauchkrämpfe, hilft bei Angst- und leichten Panikzuständen.
    Rosen: positive Wirkung auf die Stimmung, hat einen äußerst entspannenden Effekt, auf die Innenseite der Schenkel gerieben entspannt es die Beckenmuskulatur.
    Mandarine, Zitrone, Grapefruit und Orange: fruchtige Aromen heben die Stimmung, wirken motivierend., machen morgens schön wach, auch gegen Übelkeit hilfreich.
  • Ätherische Öle sind pflanzlich und zugleich sehr potent. Stark anregende und durchblutungsfördernde ätherische Öle gilt es gänzlich zu vermeiden, da sie unter Umständen vorzeitige Wehen auslösen können. Dazu gehören Anis, Fenchel, Rosmarin Ct. Kampfer, Thymian Ct. Thymol, Gewürznelke, Oreganum, Salbei, Zimt, Thuja, Basilikum, Eisenkraut (Zitronenverbene) und Kardamom.
  • Auch kannst du dir Massagen (unbedingt beim Experten) und Wechselbäder gönnen. Diese können wunderbar bei Verspannungen, Rückenschmerzen oder schweren Beinen helfen.
  • Das wichtigste ist:
    Finde DEINEN eigenen Weg zwischen Entspannung und Anspannung! Höre auf dich und deinen Körper und probiere was dir gut tut!

 

 


 

 


 

 

3. Die zweite Schwangerschaftshälfte

 

 

 

Wassereinlagerungen / Ödeme / Krampfadern (80 % der Frauen)
Was kannst du tun: 

 

 

 

  • Viel trinken (aktiviert das Lymphsystem).
  • Trinke keine entwässernden Tees! Diese fördern die Entgiftung, was nicht gut in der Schwangerschaft ist.
  • Ausgewogene Ernährung (viel Gemüse, Kräuter, EIWEISS, Kartoffeln).
  • Fitnessübungen und Schwangerschaftsgymnastik kann sehr gut helfen. Dazu findest du passende Übungen im Internet oder Frage deine Hebamme.
  • Wassertreten:
    Fülle die Badewanne bis knapp unter die Kniekehlen mit kaltem Leitungswasser. Stelle dich dann ins Wasser und schreite auf der Stelle. Bei jedem Schritt wird – wie im Storchengang – ein Bein komplett aus dem Wasser gezogen und dabei die Fußspitze nach unten gebeugt.
  • Schwimmen
  • Beine hochlagern (mehrmals tgl. 20-30 Minuten)
  • Wechselduschen
  • Massagen der Beine Richtung Herz, sie fördern und aktivieren den Rückfluss des Blutes.
  • Kompressionsstrümpfe entlasten die Venen und reduzieren Ödeme und Schwellungen. Zusätzlich können Kompressionsstrümpfe das Risiko von Venenentzündungen, Thrombosen und Krampfadern verringern. Das Tragen dieser Stümpfe macht daher bereits ab Beginn der Schwangerschaft Sinn. Du kannst sie dir von deinem Arzt verschreiben lassen.

 

 


 

 

Achtung bei Präeklampsie (Bluthochdruck, vermehrte Eiweißausscheidung im Urin):
Häufig auftretende Symptome sind Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Augenflimmern (also “Blitze” vor den Augen) oder Schwindel. Auch Übelkeit und Erbrechen kommen häufig vor. Manchmal kommt es bei einer bestimmten Form der Präeklampsie auch zu Schmerzen an der Leber, also im rechten Oberbauch.

 

 

 


 

 

  • Wassereinlagerungen gehen normalerweise nach der Geburt wieder zurück und sind meistens ungefährlich.
  • Krampfadern gehen nach der Geburt leider nicht wieder weg

 

 


 

 

Wadenkrämpfe / Muskelkrämpfe – was hilft

 

 

 

  • Waden und Muskelkrämpfe sind meistens die Folge von Magnesium-/Calciummangel, eher selten liegt ein eingeklemmter Nerv o. ä. vor.
  • Achte auf ein Gleichgewicht deiner Hormone, eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien.
  • Ergänze ggf. Kalium oder Salz, wenn du eine sehr gesunde, eher salzarme Ernährungsweise führst.
  • Führe Elektrolyte extra zu, dazu gehören bspw.: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Bikarbonat und Phosphat.

 

 


 

 

Gelenkschmerzen – was hilft?

 

 

 

  • Wärme, Ruhe, Entspannung:
    Gönne dir immer wieder etwas Entspannung. Lege dich z.B. mit einer Wärmflasche auf dein Sofa oder genieße ein entspannendes Bad mit einem pflegenden Badeöl wie Rose oder Lavendel.
  • Trage möglichst wenig und schon gar keine schweren Sachen!
  • Stillkissen oder Seitenlagekissen können auch sehr gut helfen, da sie die Gelenke entlasten und eine bessere Haltung unterstützen.
  • Halte dein Gewicht unter Kontrolle. Das heißt nicht dass du Hungern oder Abnehmen sollst, aber durch ungesundes Essen auch nicht mehr als normal zunehmen.
  • Achte auf ausreichend und dir gut tuende Bewegung wie Schwimmen, Yoga, Physiotheraphie und Schwangerschaftsgymnastik. Überlastete oder leicht entzündete Gelenke müssen durchblutet- also bewegt werden, um sich zu regenerieren.
  • Akupunktur / Ostheopatie können auch helfen.
  • Auch Homöopathie kann unterstützen.
  • Besonders wichtig sind Omega 3, OPC (wirken entzündungshemmend), B Vitamine und Glucosamin + Chondroitin.

 

 


 

 

Dehnungsstreifen – was hilft?

 

 

 

  • Großzügig einölen, nimm ein hochwertiges Bio Öl wie Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl oder Aloe Vera und trage es auf die feuchte Haut auf, wiederhole es mehrmals täglich.
  • Gesund und ausgewogen essen, auf gute Öle und Vitamin C achten.
  • SEHR VIEL TRINKEN (Wasser und Kräutertee)
  • Unser Tipp:
    Omega 3 (DHA und EPA), Zink, Vitamin C, Vitamin B Komplex

 

 


 

 

Sodbrennen / Druck im Magen – was hilft?

 

 

 

  • Trage bequeme und weite Kleidung, die den Bauch nicht einschnürt (keine Gürtel).
  • Lege dich am besten nicht unmittelbar nach dem Essen hin, laufe eher ein wenig herum oder mache einen kleinen Spaziergang, so kann das Essen ‚etwas absacken‘.
  • Esse am besten etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr, der sonst entstehende Druck im Magen mindert ansonsten auch noch die Schlafqualität.
  • Schlafe mit leicht erhöhtem Oberkörper, stütze dazu den Rücken und Schulterbereich mit Kissen ab.
  • Auch hier: sorge für regelmäßige Bewegung und frische Luft!
  • Unser Tipp:
    Nimm ein paar Nüsse und kaue sie zu Brei, also wirklich lange kauen und dann erst schlucken.

 

 


 

 


 

 

4. Geburt, Wochenbett und Stillzeit
Vorbereitung auf die Geburt (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Rechtzeitige Organisation hilft und ist für einen möglichst stressfreien Ablauf unglaublich wichtig! Unvorhergesehene Dinge kommen sowieso immer dazu und ein ‚perfekt‘ gibt es auch nicht. Eine gute Organisation verschafft dir auf jeden Fall mehr Ruhe und Gelassenheit, sowie einen guten Überblick über alles was für dich und dein Baby relevant ist.
  • Erstelle eine Checkliste mit allem was WIRKLICH WICHTIG (Bettchen, Windeln, Flasche) ist und vor Ort sein muss wenn das Baby da ist. Es muss definitiv nicht alles fertig sein, das geht auch gar nicht. Setze Prioritäten und überlege was für die Grundversorgung deines Babys und dich wirklich wichtig ist.
  • Suche dir rechtzeitig eine Hebamme bei der du dich gut aufgehoben fühlst.
  • Packe deinen Koffer mit allen “wichtigen” Utensilien  – ca. 4-6 Wochen vor dem Geburtstermin.
  • Gönne dir Sitzbäder, führe Dammmassagen durch, trinke “wehenfördernde” Tees und treffe Stillvorbereitung.
  • Versuche auf jeden Fall noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und ordentlich Kraft zu tanken bevor die Geburt ansteht.
  • Genieße ganz bewusst die letzten Stunden “alleine” und versuche zu relaxen.
  • Höre nicht auf ‚Horrorgeschichten‘ oder ‚die ultimativen Tipps und must have’s‘ von anderen. Es gibt Menschen die einen mit solchen Geschichten wirklich verunsichern und unter Druck setzen können. Sage dies ganz direkt! Sicher ist es auch wertvoll, hilfreiche Tipps von anderen zu bekommen und anzunehmen, solange du dich wohl fühlst. Aber lasse immer genug Raum für DEINE Erfahrungen und habe den Blick dafür, was DIR in der Situation gut tut und wichtig erscheint. Hier kannst du ruhig wortwörtlich auf ‚deinen Bauch‘ hören.
  • Gesunde Ernährung bleibt das A und O
  • Mache gerne regelmäßig Atemübungen, vielleicht auch einfache Yoga-Übungen zum Loslassen.
  • Achte auch hier wieder auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen – beuge jetzt nochmal einer Mangelversorgung vor!

 

 


 

 


 

 

Und dann… der große Tag… das Baby kommt!!!
Ein Feuerwerk aus Gefühlen und Emotionen erwartet dich. Wunderschön, aufregend und irre anstrengend zugleich!
Und dann ist alles ist auf einmal ganz anders

 

 

 


 

 


 

 

Das Wochenbett (worauf solltest du achten?)

 

 

 

  • Das sogenannte Wochenbett, oder auch Kindbett genannt, ist die erste Zeit nach der Geburt eines Babys. Es bezieht Mutter und Kind gleichermaßen ein. In dieser Zeit soll man sich von den Strapazen der Geburt erholen und die Bindung zum Baby soll aufgebaut und gefestigt werden. Diese Zeit dient der Heilung, Regeneration und Ankunft im neuen Lebensabschnitt. Das Baby muss langsam in dieser Welt ankommen, Frau und Mann werden zu Mutter und Vater.
  • Diese Zeit (mind. 14 Tage – ca. 8 Wochen nach der Geburt) wird viel im Bett und auf dem Sofa mit dem Baby verbracht.
  • Eltern, Geschwister und Baby kommen gemeinsam in einem neuen Lebensabschnitt an und werden eine Familie.
  • Schaffe dir Zeit für die Stillroutine und lege das Baby regelmäßig an, das beugt auch einem Milchstau vor.
  • Sollte es doch zu einem Milchstau kommen:
    Lege das Baby weiterhin an. Dadurch kann die gestaute Milch abfließen und die Milchmenge sich den Bedürfnissen des Babys anpassen. Deshalb solltest du dein Baby mindestens alle zwei bis drei Stunden anlegen. Um den Milchfluss zu fördern, kann Wärme vor dem Stillen helfen, z.B. ein warmes Bad oder ein Kirschkernkissen.
  • In der Zeit nach der Geburt erfolgt die Rückbildung und das Abheilen der Geburtsverletzungen und/ oder entstandenen Brustentzündungen. Nehme dir auch hier die Zeit DICH zu pflegen.
  • WICHTIG: KEINE Diät/ Entgiftung in dieser Phase- es würde dem Baby schaden!
  • Gönne euch viel Ruhe und Schlaf und lerne den stressigen Alltag mit Baby zu meistern. Und das kostet auch öfter mal mehr Energie und Nerven. Daher ist es um so wichtiger, dir auch Zeit für Entspannung zu nehmen.
  • Habe viel Hautkontakt mit dem Baby, denn das fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen euch.
  • Informiere dich über Babymassage- sie wirken sich positiv auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind aus.
  • Weniger ist mehr! In dieser Zeit MUSST du überhaupt nichts! Weder zig Besuche machen um das Baby vorzustellen, noch ständig den Hausputz machen- vielleicht gönnst du dir für diese Zeit sogar eine Haushaltshilfe, etc.
  • Besonders jetzt musst du auch nicht immer perfekt aussehen! Nimm dir aber auch mal Zeit für DEIN ganz eigenes Wellnessprogramm, um dich einmal nur um DICH und dein Wohlbefinden zu kümmern!
  • Nimm auch Hilfe von Freunden und Verwandten an (ABER NUR VON DENEN, DIE NICHT ALLES ANDERS UND BESSER MACHEN WOLLEN)
  • Deine Hebamme hat nun die Funktion mind. 10 Tage nach der Geburt täglich nach dem rechten zu schauen.
  • Am Anfang reicht Bewegung im Haus/ Wohnung völlig aus und auch kurze Wege draußen sind völlig ausreichend. Diese kannst du langsam steigern und auch hier immer auf deinen Körper hören, damit du dich nicht überlastest.
  • Die Rückbildungskurse werden erst nach ca. 8 Wochen begonnen. Vorher reicht spazieren gehen absolut aus.

 

 


 

 

Ernährung während des Wochenbetts: 

 

 

 

  • Esse kräftigende Mahlzeiten, die deinen Magen-Darmtrakt nicht ärgern (Zwiebel, Knoblauch, starke Gewürze streichen) –
  • Kraftbrühen mit frischem Gemüse, magerem Fleisch und Kräutern sind super! Auch hier kannst du wunderbar auf die LADD Rezepte zurückgreifen.
  • Dein Kalorienbedarf erhöht sich von deinem Grundumsatz aus um 500 Kalorien am Tag.
  • SEHR SEHR VIEL KRÄUTERTEE und STILLES WASSER TRINKEN
  • Auch jetzt hast du einen großen Bedarf an fast allen Mikronährstoffen! Mache auch hier einen Bluttest wenn du unsicher bist oder dich irgendwie ‚komisch‘ fühlst. Eine Mangelversorgung kann auch jetzt schnell entstehen und würde sich negativ auf deine Gesundheit und die Gesundheit/ Entwicklung des Babys auswirken. Auch besteht die Gefahr durch eine schlechte Versorgung von großem Baby Blues/ Depressionen.
  • Hast du viel Lust auf Schokolade – das kann sehr gut auf einen Magnesiummangel hindeuten.
  • Auch Eisenmangel (durch den hohen Blutverlust zuvor) kommt häufig vor und sollte schnellstens behoben werden bevor eine Anämie (Blutarmut) entsteht.
  • Mach es dir in Sachen Kochen einfacher: Koche vor und friere es ein. Frage doch mal eine liebe Freundin oder Verwandte ob sie dir dabei hilft- so wird das Nützliche direkt mit einer schönen und gemeinsamen Zeit verbunden und auch der Spaß kommt nicht zu kurz!
  • Vielleicht kannst du dir auch Lebensmittel liefern lassen, viele Supermärkte bieten Lieferdienste an oder auch die Gemüsekiste.

 

 


 

 

Baby Blues – was hilft?

 

 

 

  • Du darfst weinen und loslassen. Das gehört dazu und ist ebenso wichtig für dein Wohlbefinden, dass du diese Emotionen einfach heraus lässt.
  • Auch hier hilft Ruhe und Schlaf damit dein Körper neue Energie gewinnen kann
  • Oft kommt auch einiges anders als erwartet. Auch hier heißt es Anspruch “runterschrauben” – lerne die neue Situation zu akzeptieren und in ihr zurecht zu finden.
  • Ganz wichtig ist es, dass du dich jemandem anvertraust, es ist total okay, dass du so fühlst, wie du dich fühlst.
  • Verstelle dich vor allem nicht und lasse nur Personen an dich ran, die es gut mir dir meinen und dir auch gut tun!
  • Lass dir ruhig helfen, egal ob von Freunden, aber auch einem Experten- der oft eine größere Hilfe sein kann
  • Und vor allem: Kuschel VIEEEEEEL mit deinem Baby!
  • Fülle deine Mikronährstoffspeicher wieder auf.
  • Achte auch weiterhin auf die 47 Bausteine, ein hier auftretender Mangel hat auch auf deine psychische Verfassung einen negativen Einfluss.
  • Lasse deinen Hormonstatus auf jeden Fall bei deinem Frauenarzt prüfen und auch deine Schilddrüsenwerte solltest du testen lassen.
  • Auch die weitere Nachsorge ist in jedem Fall ernst zu nehmen.

 

 


 

 

Stillzeit – Was fördert die Milchbildung?

 

 

 

  • Versuche Stress bestmöglich zu verringern – sorge für Ruhe, Schlaf und Entspannung.
  • Handel bei einer Brustentzündung sofort und suche deinen Arzt auf.
  • Sobald du Zuhause bist, solltest du den Still BH ausziehen, das entspannt die Brust und entspannt den gesamten Rückenbereich und verbessert den Lymphfluss in diesem Bereich.
  • Sollte die Brust doch sehr schmerzen, ist es absolut ok doch mal ein Fläschchen zu geben, das löst in vielen Fällen die Spannung und man kann dann normal weiter stillen.
  • Und auch hier heißt es weiterhin: Viel und häufig trinken!
  • Häufiges Anlegen fördert die Milchbildung und gebe am besten beide Brustseiten pro Mahlzeit.
  • Gewürze wie Anis, Fenchel, Kümmel, Kreuzkümmel, Brennnesselblätter fördern die Milchbildung und Verdauung, diese sogenannten “Milchbildungstees” erhältst du in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien oder Internet.
  • Getreide wie Hafer, Hirse und Gerste oder auch Getreidekaffee aus Malz oder Zichorie wirken unterstützend.
  • Bei Mandeln und anderen Nüssen darfst du ruhig zugreifen
  • Vermeide Pfefferminze, Salbei, Petersilie, saure, blähende und scharfe Lebensmittel

 

 


 

 

Artikel, Videos und andere Quellen

 

 

 

Unsere Empfehlung: VitaMoment Frauengesundheits-Paket
Beitrag: Blutbild und Blutwerte
Bücher und Ratgeber: Stadelmann Ratgeber
Online Apotheke: Bahnhof Apotheke
Yoga für Mama und Baby: Yoga Mama Buddha Baby
Bio Tee von Pukka: Mutterzauber Stillen

 

Informatives zu bestimmten Nährstoffen:
Artikel: Die 47 Bausteine der Ernährung
Artikel: 31 Antworten zum Magnesiumcitrat-Pulver
Artikel: Zinkmangel: Symptome und Lösungen
Artikel: Eisenmangel: Symptome, Ursachen und Lösungen
Artikel: Vitamin-D-Mangel: Mehr Lebensqualität mit dem Sonnenvitamin
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Artikel: Sind Nahrungsergänzungsmittel für Kinder notwendig?

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