Zusammenfassung

  • Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung
  • Diabetes Typ 2 ist die häufigste Form, hierbei reagieren die Körperzellen nur noch bedingt oder nicht mehr auf das von unserem Körper ausgeschüttete Insulin
  • bei Diabetes Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, betroffene müssen meist ein Leben lang Insulin spritzen
  • häufige Symptome sind zum Beispiel Müdigkeit, häufiges Wasserlassen oder schlechte Wundheilung

Details

Allgemeines
Diabetes mellitus (wird häufig auch Zuckerkrankheit oder nur Diabetes genannt) ist eine weitverbreitete Stoffwechselerkrankung, die sich in Typ 1 und Typ 2 unterscheidet und einen erhöhten Blutzuckerspiegel zur Folge hat. Viele Betroffene erkennen die Krankheit zunächst nicht, da sie schleichend und ohne große Beschwerden beginnt.
Die Körperzellen reagieren nur noch bedingt oder gar nicht mehr auf das von unserem Körper ausgeschüttete Insulin. Es dient eigentlich dazu, den Zucker im Blut in die Zellen zu schleusen. Wenn das nicht mehr funktioniert, wird der Blutzucker entsprechend nicht mehr richtig reguliert.

Typ 2 Diabetes ist eine Krankheit, die häufig und zu großen Teilen durch den eigenen Lebensstil entsteht. Zu den Entstehungsfaktoren zählen vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel und ein Teil Genetik.
Bei Typ-2-Diabetes ist das körpereigene Regulationssystem zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels nicht mehr voll funktionsfähig. Normalerweise sorgt das Stoffwechselhormon Insulin, welches  in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, für die „Organisation“: Es übernimmt die Verteilung, Verwertung und Speicherung des Zuckers im Körper.
Durch das fehlende Insulin wird der Blutzucker aber nicht mehr optimal in die Körperzellen aufgenommen.

Typ 1 Diabetes ist die zweithäufigste Form, bei der es sich jedoch um eine Autoimmunerkrankung handelt. Das Immunsystem greift die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse an, die für die Entstehung des Hormons Insulin zuständig sind, und zerstört sie letztendlich. Das hat einen Insulinmangel zur Folge und die Betroffenen müssen deshalb meist ein Leben lang Insulin spritzen.

Symptome Typ 1 und 2
Typische Typ 1 Diabetes-Symptome im Überblick:

  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Vermehrtes Durstgefühl
  • Häufiges Wasserlassen
  • Trockene oder juckende Haut
  • Schlechte Wundheilung
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Atem riecht nach Azeton

Die Symptome fallen bei Typ 2 eher milder aus und treten bei Typ 1 auch deutlich früher in Erscheinung.

Wirkung von Magnesium auf Diabetes Typ 2
In zahlreichen Untersuchungen wurde bei Typ-2-Diabetikern ein erniedrigter Magnesiumspiegel im Blut nachgewiesen. Vor allem die verstärkte Ausscheidung von Magnesium über die Nieren, die sich als Folge des erhöhten Blutzuckerspiegels einstellt, ist als Hauptgrund für eine unzureichende Versorgung mit dem Mineralstoff anzuführen. Darüber hinaus vermeiden Diabetiker häufig kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Getreideprodukte und Hülsenfrüchte, die einen hohen Magnesiumgehalt aufweisen.

Warum Magnesium für Diabetiker so wichtig ist
Magnesium an über 300 Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Auch unterstützt es den Körper dabei, den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Neben einem Insulinmangel kommt bei Diabetes häufig die sogenannte Insulinresistenz dazu: Die Körperzellen sprechen schlechter auf Insulin an – der Zucker kann damit nicht mehr ausreichend aus dem Blut „abtransportiert“ werden. Fehlt nun dieser Mineralstoff, kann dies eine Insulinresistenz begünstigen. Eine ausreichende Magnesiumzufuhr kann also die Insulinsensitivität der Zellen erhöhen und spielt damit für jeden Diabetiker eine wichtige Rolle.
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel, führt zu Schäden an Blutgefäßen, Organen und Nerven (diabetische Folgeerkrankungen). Magnesium kann hier sehr wirkungsvoll helfen, diesen Folgen vorzubeugen und zu verringern.


Artikel, Videos und andere Quellen

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