Zusammenfassung

  • Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl und Rucola aber auch Sesam und Leinsamen eignen sich als Calciumlieferanten
  • Magnesiummangel bei gleichzeitigem Calciumüberschuss kann zu Osteoporose führen

Details

Der Bedarf eines Erwachsenen an Calcium liegt bei ca. 1000 mg am Tag.
Durch eine gezielte Lebensmittelauswahl kann man sein Bedarf an Calcium gut decken. Keineswegs müssen hierfür jedoch Milchprodukte konsumiert werden, manche Studien empfehlen sogar das Gegenteil. 

Besonders wichtig: Calciumreiches Gemüse wie z. B. Brokkoli, Grünkohl, Spinat und Rucola sowie calciumreiche Mineralwässer (> 150 mg Calcium pro 1 l) stehen als Calciumlieferanten an erster Stelle. Auch Nüsse und Samen wie zum Beispiel Sesam, Leinsamen, Mohn, Mandeln aber auch Haselnüsse sind tolle Calciumlieferanten die in der Küche nicht fehlen sollten.
Es empfiehlt sich auch, 1-2 mal am Tag 500 mg Calcium einzunehmen. Hierzu eignet sich eine organische Calciumverbindung aus der Sango-Koralle sehr gut.

Wie verhält sich Calcium mit Magnesium?
Calcium und Magnesium dürfen zusammen eingenommen werden. Wenn das der Fall ist, dann sollte das Verhältnis ca. 2:1 (Calcium:Magnesium) betragen. Eine gegenseitige Beeinträchtigung bei der gleichzeitigen Aufnahme von Calcium und Magnesium ist erst ab Mengen gegeben, die in der Regel nicht eingenommen werden. In Studien haben selbst große Mengen von 800 mg Magnesium die Calciumresorption nicht gehemmt. Auch 2 g Calcium haben die Magnesiumresorption nicht gehemmt.

Die Nebennieren schaffen im Körper einen Ausgleich von Calcium, Magnesium und Phosphor.
Was macht der Körper, wenn wir nun viel Calcium, doch kaum Magnesium zu uns nehmen?
Er entkalkt die Knochen und Zähne und scheidet es danach aus. Wir können somit Osteoporose und schlechte Zähne bekommen.
Wenn der Magnesiumspiegel niedrig ist, muss der Calciumspiegel ansteigen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.
Und woher kommt dieses zusätzliche Calcium?
Unter anderem aus unseren Knochen und Zähnen.
Was macht der Körper mit dem überschüssigen Calcium im Blut?
Er lagert es im Gewebe ein, wo immer gerade eine chronische Entzündung herrscht. Das gibt: Gelenkverkalkungen, Verkalkungen der Eierstöcke und anderer Drüsen. Auch in den Nieren und dem Brustgewebe wird gerne Calcium abgelagert.
Dagegen führen hohe Magnesiumgaben dazu, dass das Calcium des Gewebes wieder in die Knochen und Zähne eingelagert wird. Also muss man bei Osteoporose Magnesium zuführen und nicht Calcium, welches das Gegenteil bewirkt.


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Beitrag: Calcium
Artikel: 9 Calciummangel-Symptome, die auf ein Defizit hinweisen
Video: Milch – gesund oder ungesund?!

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